17.01.2012, 17:36 Uhr | t-online.de
Von den Kommunen über die Länder bis hin zum Bund: alle Ebenen in Deutschland haben gigantische Schulden, die mit Sparen allein offenbar nicht zu begleichen sind. Deshalb hat das Land Thüringen jetzt ein Spendenkonto eingerichtet. Das Land drückt eine Kreditlast von über 16 Milliarden Euro. Und scheint deshalb auf die Almosen seiner Bürger angewiesen zu sein. Die Hoffnung hört auf den schmucken Namen: "Konto zur Reduzierung der Thüringer Staatsschulden".Der thüringische Finanzminister Wolfgang Voß feierte das Projekt bereits als Erfolg.
Das Konto war zum 2. Januar auf Initiative der FDP-Fraktion eingerichtet worden und soll der Schuldentilgung des Landes ab 2013 genutzt werden. Auf das Konto sollen alle Freunde des Staates freiwillig Geld einzahlen können. Die FDP hatte mit ihrem Vorschlag vor allem Wohlhabende im Visier. Marius Müller-Westernhagen wolle man etwa persönlich ansprechen, hieß es aus der Fraktion.
"Bereits nach 14 Tagen beträgt der Kontostand 38.288,84 Euro", sagte Voß. Demnach zahlten insgesamt 29 Spender ein. Darunter befänden sich fünf in Höhe der rechnerischen Pro-Kopf-Verschuldung des Freistaats von 7404 Euro. 16 Überweisungen hätten dagegen nur zwischen einem Cent und 1,50 Euro betragen.
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Dabei bekommen die Staatsretter für ihren zusätzlichen Obolus noch nicht mal eine Spendenquittung. Denn Spenden müssen der Erfüllung gemeinnütziger Zwecke dienen, teilte das thüringische Finanzministerium mit. Dies sei mit Zahlung auf das "Konto zur Reduzierung der Thüringer Staatsschulden" allerdings nicht gewährleistet. Von der Steuer können die Spender ihre milde Gabe also nicht absetzen. Sie gilt als freiwillige Geldleistung.
Vielleicht ist das auch ein Grund dafür, dass die FDP-Fraktion, auf deren Vorschlag das Konto eingerichtet wurde, bislang noch nicht eingezahlt hat. "Auch ein symbolischer Betrag ist nicht angedacht“, sagte ihr Fraktionsvorsitzender Uwe Barth zur "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".
Wer allerdings seine soziale Ader entdeckt und Thüringen dabei helfen will, seine Schulden zu reduzieren, der kann auf folgendes Konto seine Spende einzahlen:
"Konto zur Reduzierung der Thüringer Staatsschulden" Kontonummer: 82001553, Bankleitzahl: 82000000, Deutsche Bundesbank
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Quelle: t-online.de , dapd
xicht schrieb:
am 6. Februar 2012 um 10:36:59
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(1)
Oh Uwe 1,5
du hast ein selektives Gedächtnis. Uns wurde noch 1988 verzapft, die Volkswirtschaft der DDR sei 600 Mrd DM wert. Unsere Linken
lobten das über den grünen Klee und hofften auf den Sozialismus. Als dann die DDR endlich abgewickelt wurde, war plötzlich klar, dass die DDR nicht nur nichts wert war, sondern nur aus Schulden bestand und nur ein paar Vorzeigebetriebe hatte. Allein das Kanalisationsnetz der ehem. DDR hat bis heute rund 75 Mrd an Sanierungskosten verursacht!
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DEVA8 schrieb:
am 18. Januar 2012 um 17:13:37
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Bürgermeister lässt seine Bürger betteln
In Nürnberg hat es auch einen Skandal gegeben, der bis
jetzt aber nicht publik wurde. Kürzlich
waren wir in der Stadt und dachten
wir hören nicht richtig. Rief jemand hinter uns: Eine kleine Spende für die
Stadt Nürnberg...
Wir wussten nicht, sollen wir lachen oder weinen. Man will uns wirklich
ausziehen bis aufs Hemd. Wir sind wieder im Mittelalter angelangt.
Preise werden erhöht, sterben sollen wir vor der Rente und alles wird einem
gekürzt. Deutschland wird regiert von Bilderbergern.
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Jean-Paul schrieb:
am 18. Januar 2012 um 14:43:07
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(0)
einfachere Lösungen
So lange wir uns noch den Luxus leisten können, 1,2 Millionen Kulturbereicherer ohne deutschen Pass, die selbst in
Zeiten des Fachkräfetmangels keinen Arbeitsplatz finden können/ wollen zu alimentieren, so lange brauchen wir auch NICHTS "spenden", da könnten wir nämlich alleine schon 10 Milliarden Euro sparen...
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