07.12.2011, 09:06 Uhr | AFP, dapd, dpa
Der Stahlkonzern ThyssenKrupp steht einem Bericht zufolge vor dem Verkauf seiner Werftentochter Blohm + Voss. Binnen 14 Tagen solle der Kaufvertrag mit dem britischen Finanzinvestor Star Capital Partners unterschriftsreif sein, berichtet die "Financial Times Deutschland" ohne Nennung von Quellen. Über die Bewertung des Schiffsbauers habe sich ThyssenKrupp mit dem Käufer bereits geeinigt, zitierte das Blatt aus Aufsichtsratskreisen.
Nach einem Bericht des "Weser-Kuriers" soll die Traditionswerft offenbar zu einem Preis von 20 bis 22 Millionen Euro verkauft werden. Das Aufsichtsgremium von ThyssenKrupp sei bereits über den bevorstehenden Verkauf informiert worden. "Die Gespräche mit dem europäischen Finanzinvestor sind weit vorangeschritten", bestätigte eine Sprecherin des Essener Industriekonzerns.
Sie reagierte damit auf einen Bericht der "Financial Times Deutschland". Konkrete Angaben wollte die Sprecherin jedoch nicht bestätigen. Auch beim Namen des Interessenten hält der Konzern sich nach wie vor bedeckt. Die Sprecherin sagte jedoch, die Entscheidung über den anstehenden Verkauf werde "spätestens bis zur Hauptversammlung im Januar" getroffen sein. Dem "Weser Kurier" zufolge soll der Kaufvertrag spätestens am Freitag unterzeichnet werden. Die Vereinbarung soll eine Beschäftigungsgarantie über fünf Jahre enthalten.
Seit einigen Monaten treibt ThyssenKrupp-Vorstandschef Heinrich Hiesinger den Verkauf einzelner Sparten voran. Die Einnahmen kann der DAX-Konzern gut gebrauchen: Erst kürzlich hatten die Essener massive Verluste für das Ende September abgelaufene Geschäftsjahr präsentiert. Demnach machte das Unternehmen unterm Strich für das Geschäftsjahr 2010/2011 ein Minus von 1,78 Milliarden Euro. Im Vorjahr hatte der Konzern noch einen Gewinn von 927 Millionen Euro erzielt.
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Blohm + Voss gehört zum Verbund ThyssenKrupp Marine Systems. Die 1877 gegründete Hamburger Werft ist bislang vor allem spezialisiert auf Marineschiffe, schnelle Fähr- und Frachtschiffe sowie Megajachten.
Quelle: dpa , AFP , dapd
nachdenklich schrieb:
am 5. Dezember 2011 um 17:05:02
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verkauf bei Thyssen krupp
Und wieder werden" Perlen vor die Säue gekippt "Bin gespannt wie Bewertet wird und über welches Institut
der Deal abgewickelt wird.gute Namen wären da die DB und und Barklays sowie Berater von den Cayman Islands.Dann wirds auch was. "Wir können schweigen"
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J.R. schrieb:
am 5. Dezember 2011 um 16:50:00
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der Verdacht
liegt nahe, dass die Werft nur die Verpackung ist für die dortige Bautechnik
der modernsten U-Boote der Welt.
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