
12.08.2011, 12:08 Uhr | FTD
Unruhige Zeiten an der Börse, aber Top-Manager investieren (Foto: dapd) (Quelle: dapd)
Die wachsenden Sorgen um die Weltkonjunktur scheinen die Vorstände großer Unternehmen nicht zu schrecken. Sie investieren in ihre Firmen - und das überraschend stark.
Trotz wachsender Konjunktursorgen decken sich Top-Manager großer Konzerne mit Aktien ihrer Unternehmen ein. Allein in den vergangenen fünf Börsentagen orderten Insider europaweit Aktien für 164,1 Millionen Euro. Dem stehen Verkäufe über 6,6 Millionen Euro gegenüber, zeigt eine Auswertung des Frankfurter Analysehauses 2iQ Research für die "Financial Times Deutschland" (FTD).
Die Zuversicht der Führungsriegen ist in Deutschland besonders groß: Seit
1. August verzeichnete 2iQ Kaufaufträge für knapp 24 Millionen Euro und Verkaufsorders von nur 1,4 Millionen Euro. Bei DAX-Unternehmen wie Metro, Merck, BASF oder Heidelberg Cement griffen Vorstände und Aufsichtsräte zu.
Die Insiderkäufe sind ein Vertrauensbeweis der Führungskräfte für ihre Unternehmen und die konjunkturelle Lage. Wertpapiergeschäfte dieser Personengruppe gelten als guter Indikator für die künftige Kursentwicklung, da Vorstände, Aufsichtsräte und Großaktionäre tiefen Einblick in die Bücher haben. Unternehmen müssen Transaktionen von Insidern umgehend den Aufsichtsbehörden melden.
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Die Aktienkäufe relativieren die Ängste, dass eine neue Krise bevorstehen könnte. So hatte der Chef des US-Autokonzerns General Motors (GM), Dan Akerson, vor einer Rezession in den USA gewarnt. Auch vom Duisburger Stahlhändler Klöckner & Co kamen Warnsignale. Die Aktienmärkte waren im Zuge der anhaltenden Schuldenkrise zuletzt abgestürzt. Der DAX hatte an elf aufeinanderfolgenden Handelstagen mehr als 20 Prozent verloren. Am Donnerstag drehten die Börsen aber und verzeichneten zum Teil erhebliche Gewinne.
Auch die Aktien des Handelskonzerns Metro legten um mehr als vier Prozent zu. Davon profitiert Konzernchef Eckhard Cordes: Er hatte Anfang August 5000 Metro-Aktien für 172.250 Euro erstanden. Sein Vorstandskollege Frans Muller investierte 196.500 Euro, Finanzchef Olaf Koch 345.000 Euro.
Dass sich Insider nach den Kursturbulenzen eindecken, überrascht 2iQ-Geschäftsführer Robert Hable nicht: "Insider sind antizyklische Investoren: Je tiefer der Aktienindex fällt, umso mehr Topmanager greifen zu." Bei steigenden Kursen hielten sie sich eher zurück. Das Ausmaß der Käufe sei aber bemerkenswert. "Selbst nach dem Kurssturz 2008 und 2009 griffen die Insider nicht so stark zu wie jetzt." Das sei ein Beleg für das Vertrauen in die Stärke ihres Unternehmens.
Quelle: Financial Times Deutschland
Syros schrieb:
am 14. August 2011 um 10:25:25
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Top-Manager kaufen gegen die Krise
Hallo michaeltausu, das stimmt nicht das jeder Geld an der Börse verdienen kann.Bei jedem Gewinner gibt
es einen Verlierer.Sonst hätten die Kettenbriefe und die Jokerspiele auch funktionieren müssen, geht aber rein mathematisch nicht.Außerdem ist der ganze Aktienmarkt ein reiner Insiderhandel,der mit der Verbreitung von Gerüchten, die meistens nicht stimmen, Leute zum Einstieg oder zum Ausstieg zu verleiten,dies Gerüchte werden noch untestützt von dem Gelabber der Analysten.Börse verbiet
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Elfi schrieb:
am 13. August 2011 um 21:34:57
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Top-Manager
Einfach nur pervers.
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michel schrieb:
am 13. August 2011 um 18:00:44
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krise
Die Schwachen müssen verkaufen ,die starken kaufen aktien.Sei jetz gierig
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