24.06.2010, 14:07 Uhr
Manager würden am ehesten die Reichen zur Kasse bitten, sollte es zu Steuererhöhungen kommen (Foto: t-online.de)
Angesichts der Schuldenkrise wollen deutsche Manager die Reichen in unserem Land stärker zur Kasse bitten. Dies geht aus einer Umfrage des "Manager Magazins" unter 330 Entscheidern der deutschen Wirtschaft hervor. Diskutiert wird dabei die Wiedereinführung einer Vermögensteuer oder die Anhebung des Spitzensteuersatzes für höhere Einkommen. Allerdings hält die Mehrheit der Manager einen strikten Sparkurs für die bessere Alternative. Kürzlich hatte sich schon SAP-Mitgründer Dietmar Hopp für einen höheren Spitzensteuersatz ausgesprochen.
Die Zeitschrift befragte vom 31. Mai bis 3. Juni insgesamt 330 leitende Angestellte, Selbstständige mit eigenen Betrieben sowie Freiberufler mit mindestens einem eigenen Beschäftigten. Demnach würden 54 Prozent der Befragten im Fall von Steuererhöhungen am ehesten die Reichen belasten.
Ein Großteil der Befragten würde es allerdings gutheißen, wenn die Bundesregierung Steuererhöhungen ganz vermeiden könnte. Als Mittel gegen die Schuldenkrise bevorzugen die Führungskräfte staatliche Sparmaßnahmen. Mehr als drei Viertel (77 Prozent) begrüßen die aktuelle Kürzungspolitik der Bundesregierung.
Zu den Aussichten an der Börse äußerten sich die Entscheider skeptisch. Noch im Januar sahen 71 Prozent der Befragten den DAX am Ende des Jahres über bei 6000 oder mehr Punkten. In der aktuellen Umfrage stehen nur noch 60 Prozent hinter dieser Prognose.
Das meiste Vertrauen in einen Top-Manager sprachen die Führungskräfte Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann aus. Allerdings büßte er vier Punkte auf 75 Prozent ein. Den größten Ansehenszugewinn erntete BMW-Chef Norbert Reithofer. 54 Prozent trauen ihm zu, BMW ganz nach vorn zu bringen. Das sind zehn Prozent mehr als noch im Januar. Schlusslicht des Rankings ist Post-Boss Frank Appel mit 18 Prozent.
Fante schrieb:
am 24. Juni 2010 um 19:09:26
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Mitarbeiterpflege
Wenn ich davon ausgehe das die Mitarbeiter im produzierendem Gewerbe das wichtigste Kapital einer Firma ist, denke ich an
ein Zückerli zur Motivation, wenn ich diese Vorschläge lese. Wenn Steuererhöhung dann ..., es wird aber keine Steuererhöhung geben. Es sei den die FDP verlässt die Koalition. Über die Kürzung von Subventionen habe ich leider kein Wort gelesen. Schade, da währen ein paar duzend Milliarden drin.
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Lügenbarone schrieb:
am 24. Juni 2010 um 18:32:41
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schlimmer gehts nicht mehr
Seit wann beißt sich denn der Hund in seinen eigenen Schwanz ? Man
könnte annehmen die so etwas unter die Leute
bringen, das der Rest
der Deutschen , mit verlaub gesagt, doof ist.
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Jürgen schrieb:
am 24. Juni 2010 um 18:25:16
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Reichensteuer
Wer Millionen hat,kann ruhig die Hälfte abgeben. Aber lasst die Milliadäre in Ruh,die laufen mit der Häfte rum und rufen:
"Jetzt sind wir arm,wie schrecklich". Und dann haben wir noch mehr Arme,die Sozialhilfe benötigen.
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