27.12.2011, 10:17 Uhr | dpa, t-online.de - new
Viele Menschen trauern noch dem Inbegriff der Stabilität und wirtschaftlichen Stärke hinterher: Der D-Mark. Da verwundert es nicht, dass viele einfach nicht von der vom Euro abgelösten Währung lassen können. Mehr als 13 Milliarden Mark sind noch im Umlauf.
Auch zehn Jahre nach Einführung des Euro-Bargelds rostet die alte Liebe der Deutschen zur D-Mark nicht. Nach Zahlen der Deutschen Bundesbank waren Ende November 2011 noch rund 172 Millionen D-Mark-Scheine und fast 23,8 Milliarden D-Mark-Münzen im Umlauf.
Oft sorgen aber nicht Treue oder Sammlerleidenschaft, sondern schlicht die Vergesslichkeit dafür, dass das ausgediente Geld nicht umgetauscht wird. Es bleibt jahrelang verschollen und wird dann zufällig bei Umzügen irgendwo im Keller oder in alten Koffern entdeckt.
Die Bundesbank berichtet von Geldschein-Funden im Wert von einigen Tausend D-Mark, die etwa nach dem Tod der Großeltern beim Renovieren hinter der alten Tapete entdeckt wurden. Und eine Tochter stieß nach dem Tod der Mutter auf eine außergewöhnlich wertvolle Gardine: In den Vorhang waren von oben bis unten 1000-DM-Scheine eingenäht.
Die Bundesbank vermutet größere Mengen auch im Ausland: "Die D-Mark fand vor allem im damaligen Jugoslawien sowie seinen Nachfolgestaaten und in anderen Teilen Osteuropas zum Teil als Zweitwährung Verwendung und wurde weltweit als Transaktions- und Wertaufbewahrungsmittel genutzt."
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Die D-Mark-Banknoten, die Ende November 2011 noch im Umlauf waren, haben einen Wert von 6,4 Milliarden Mark oder umgerechnet 3,3 Milliarden Euro. Den Wert der Münzen beziffert die Notenbank auf 6,9 Milliarden Mark (3,5 Milliarden Euro). Insgesamt waren damit noch 13,3 Milliarden Mark nicht umgetauscht (6,8 Milliarden Euro).
Dabei wechselt die Bundesbank das alte Geld weiterhin und unbefristet kostenlos in Euro - entweder direkt in einer ihrer Filialen oder postalisch über die Hauptverwaltung Mainz. Der Versand geschieht allerdings auf Risiko des Kunden.
In den ersten elf Monaten 2011 wurde knapp 220.000 Mal von dem Umtauschangebot Gebrauch gemacht. Dabei wurden Scheine und Münzen im Wert von 99,5 Millionen D-Mark (50,9 Millionen Euro) aus dem Verkehr gezogen - pro Geschäft gingen demnach bei der Bundesbank durchschnittlich rund 450 D-Mark ein.
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Quelle: t-online.de , dpa
Elvira schrieb:
am 26. Dezember 2011 um 18:32:33
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Euro
Da beseitigen einige ohne zwingende Notwendigkeit die stabilste Währung der Welt und da finden sich Menschen in diesem Forum die das beklatschen !!
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Maria Cron schrieb:
am 25. Dezember 2011 um 16:48:20
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@ Hermes
Ich bin eben nicht zu jung um die D - Mark noch zu kennen. Ich war auch zu D - Mark Zeiten in der Welt unterwegs und muste erst
immer in Dollar tauschen. Heute wird der Euro ebensogern wie der Dollar genommen. Zu D-Mark Zeiten hatte ich eine kleine Wohnung und fuhr einen alten Opel Rekord. Heute habe ich eine große Wohnung und fahr einen Bayrischen Zweisitzer. Ich kann also dem Euro nichts schlechtes abgewinnen. In Venezuela kann ich für 2 Euro volltanken, mit der D-Mark ging das nicht!
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Hardgeldjobber schrieb:
am 24. Dezember 2011 um 20:56:52
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(1)
Teuro
Der Kupferanteil der Centmünzen wird bald mehr Wert sein als der Betrag der auf ihnen draufsteht. Also Münzen einschmelzen, dann hat
man was von seinem Geld:-)
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