17.02.2011, 08:51 Uhr | dpa-tmn
Inflationsangst: Immobilien gelten als Schutz (Foto: imago) (Quelle: imago)
Viele Deutsche haben Angst vor Inflation: Laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa sehen 57 Prozent der Bundesbürger eine Preissteigerung als Problem an. Ihr Sparverhalten wollen die meisten deshalb allerdings nicht ändern: 59 Prozent der Befragten erklärten, auch in Zukunft in etwa so viel sparen zu wollen wie heute. 19 Prozent planen mehr Geld zur Seite zu legen. Befragt wurden insgesamt 1005 Deutsche im Alter ab 18 Jahren.
Die Umfrage wurde im Auftrag des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) durchgeführt, das von der Deutschen Bank finanziert wird. Der Erhebung zufolge erwarten 86 Prozent der Deutschen für die kommenden Jahre steigende Preise. Viele Befragte (42 Prozent) rechnen mit einer Inflationsrate von im Schnitt zwei Prozent. Jeder Fünfte erwartet drei, jeder zehnte Befragte mehr als 3 Prozent.
Schutz gegen Inflation bieten nach Ansicht der meisten Befragten vor allem Immobilien. Die große Mehrheit (75 Prozent) setzt dabei auf selbst genutzte Häuser und Wohnungen. Viele favorisieren auch Kapitallebensversicherungen (32 Prozent) oder das Riester-Sparen (30 Prozent). Gold spielt dagegen keine große Rolle (2 Prozent).
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Quelle: dpa-tmn , t-online.de
Kinderfreund schrieb:
am 1. November 2011 um 23:58:28
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Sparen
Die "Inflationsangst" hält sich im Moment gerade noch so in Grenzen,
daß Viele abwarten,wie es mit dem Euro weitergehen
wird.
Ein großer Teil muß auch so schon sehr haushalten mit dem Geld
und kann keine großen Pläne mehr oder wieder schmieden.
Wir können nur hoffen und wünschen,daß es nicht noch
schlechter wird..
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Christian schrieb:
am 30. März 2011 um 20:15:32
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Konsum gegen Inflation?
Durch Geldausgeben kann man natürlich vermeiden, dass das Ersparte der Inflation zum Opfer fällt. Aber Konsum ist
immer noch der sicherste Weg, sein Geld loszuwerden. Wenn die Inflation nicht gleich eine Hyperinflation ist, dann kann der Werterhalt auch über steigende Habenzinsen gewährleistet sein. Wenn die Inflationsrate zu hoch wird, sinkt die Refinanzierungsmöglichkeit des Staates. Das bedeutet dann tiefe Einschnitte in das soziale Netz. Das trifft nicht vielleicht, sondern sicher die Armen.
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blinker schrieb:
am 25. Februar 2011 um 08:28:40
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unsachliche Kommentare
Das sich das Sparverhalten der Menschen ändert ist genauso erklärbar, wie der Wandel der Gesellschaft. Der Mensch
passt sich langsam an die sich immer häufiger ändernden Verhältnisse des Lebens an. Was früher von Kontinuität bestimmt war, unterliegt heute einem ständigem Wechsel. Umso erstaunlicher sind die teils dummen und unsachlichen Kommentare einiger Zeitgenossen zu beurteilen. Sparen und Vorsorge soweit als möglich sind notwendig, um sich die Zukunft zu sichern, allerdings im Rahmen.
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