Startseite Jetzt online bestellen und 10% Rabatt sichern

Sie sind hier: Home > Wirtschaft > Börse > Aktien >

TUIfly: Unternehmer Wöhrl hat Interesse an Airline

...

Wöhrl hat Interesse an TUIfly

07.01.2009, 18:16 Uhr | bv

Boeing 737-300 von TUIfly - Auf der Suche nach einem Partner (Foto: dpa) Boeing 737-300 von TUIfly - Auf der Suche nach einem Partner (Foto: dpa)Der Unternehmer Hans Rudolf Wöhrl hat Interesse an der drittgrößten deutschen Fluggesellschaft TUIfly. "Wir halten die Airline für ein Erfolg versprechendes Projekt", sagte Wöhrl der Deutschen Presse-Agentur. Die TUIfly könnte aus seiner Sicht in ihrer jetzigen Größe und ohne Personalabbau an ihrem bisherigen Standort Hannover erhalten bleiben, sagte Wöhrl. Es gebe bisher jedoch keine konkreten Verhandlungen oder Gespräche mit der TUI. Ein Konzernsprecher in Hannover sagte: "Wir haben kein Interesse an einer Zusammenarbeit mit Herrn Wöhrl."

Stewardessen - Outfit der vergangenen 50 Jahre
Quiz -Erkennen Sie die Fluggesellschaften an den Heckflossen?

Wöhrl sanierte die Deutsche BA

Die "Financial Times Deutschland" hatte zuvor berichtet, Wöhrl wolle die Airline von Europas größtem Reiseveranstalter kaufen. Über seine Beteiligungsgesellschaft INTRO Aviation GmbH wolle der frühere Modeunternehmer und Berufspilot die Mehrheit bei TUIfly übernehmen. Damit wolle er einen früheren Erfolg wiederholen. Wöhrl hatte 2003 für einen symbolischen Euro die defizitäre Deutsche BA gekauft und drei Jahre später für einen fast dreistelligen Millionenbetrag an Air Berlin weitergereicht. Danach verkaufte er auch den später erworbenen Charterflieger LTU an Air Berlin.

Diskussion über strategische Ausrichtung

Die TUIfly ist seit langem auf der Suche nach einem Partner. Alternativ wird bei der TUI geprüft, die Airline als eigenständige Tochter zu erhalten, die sich dann mit ihrem Angebot vorrangig auf die Transportbedürfnisse der Reiseveranstalter des Konzerns konzentrieren soll. In diesem Fall würde sie deutlich verkleinert. TUIfly-Chef Roland Keppler hatte am Vortag seinen Abschied aus dem Unternehmen bekannt gegeben. Er verlasse die TUI am 31. Januar. Ein Sprecher betonte jedoch, einen Zusammenhang mit der strategischen Neuausrichtung der TUI gebe es nicht.

Airline zu groß und zu klein

Mit ihren rund 12 Millionen Passagieren und 45 Flugzeugen gilt die TUIfly bei Experten angesichts der Konsolidierung des Marktes als zu klein für eine eigenständige Airline und als zu groß für einen reinen Ferienflieger.

Hans Rudolf Wöhrl - Pilot und Airline-Sanierer (Foto: dpa) Hans Rudolf Wöhrl - Pilot und Airline-Sanierer (Foto: dpa)

TUIfly fliegt auf zwei Säulen

Wöhrl sieht dagegen die Größe nicht als problematisch an. "Wir sind der Meinung, dass die TUIfly, befreit von den Fesseln des Konzerns, durchaus in der Lage ist, ihre bisherige Größe zu erhalten", sagte er. Deshalb könnten aus seiner Sicht auch Standort und Mitarbeiterzahl unverändert bleiben. Er stütze diese Einschätzung auf eine lange Marktkenntnis und internes Know how. Auch die Erhaltung der beiden Säulen der Gesellschaft - TUIfly fliegt sowohl als Charterflieger als auch als Billigflieger - könne er sich gut vorstellen.

Erfolglose Fusionsverhandlungen

TUIfly war 2007 aus der Zusammenführung der Billigflugmarke des TUI-Konzerns HLX und der Ferienflugtochter Hapagfly entstanden. Die Gesellschaft hatte von Anfang an Probleme, ihre Sitzplatzkapazität an den Urlauber zu bringen. Zwischendurch lief es ganz gut, aber inzwischen leidet sie wie andere auch unter hohen Kerosinpreisen und Nachfragerückgängen. Zuletzt war trotz langer Verhandlungen eine Fusion mit dem Lufthansa-Ableger Germanwings und dem Ferienflieger Condor gescheitert. Danach gab es Gespräche über einen möglichen Zusammenschluss mit Air Berlin, die jedoch offiziell nie bestätigt wurden.

Mehr Themen:
Lufthansa - Frachttochter Cargo kürzt Kapazitäten
Übernahme - Lufthansa kauft Austrian Airlines
Lufthansa spart - Stellenabbau bei CityLine
Wer fliegt mit wem? - Codes im Flugplan bringen Klarheit
Fotoshow - Der A380 als Luxusversion von innen
Airbus-Quiz - Sind Sie ein Luftfahrt-Kenner?


Quelle: dpa , t-online.de

Inhalt versenden Versenden
Leserbrief An die Redaktion
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus.
Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Diese Mail an
mailing-ifrarr
Artikel versenden
Empfänger
Absender
Name
Name
E-Mail
E-Mail
Nachricht
 

"TUIfly: Unternehmer Wöhrl hat Interesse an Airline" verlinken

Verlinken Sie uns, wenn Ihnen der Artikel "TUIfly: Unternehmer Wöhrl hat Interesse an Airline" gefallen hat.

 
schließen

Kommentare (0)

zum Forum

Thema: "TUIfly: Unternehmer Wöhrl hat Interesse an Airline"

Seite:

Kommentar schreiben

Name
Betreff
Kommentar: (Maximal 500 Zeichen)

Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Haken

Vielen Dank. Ihr Kommentar wurde versendet!

Kommentar schreiben



Zu diesem Artikel/Thema können keine weiteren Kommentare mehr abgegeben werden.

Kommentar melden

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

 

Haken

Vielen Dank! Ihr Hinweis wurde von der Redaktion entgegengenommen.
mailing-ifrarr
Aus anderen Bereichen

Whistleblower gefeu- ert: Firma muss zahlen
Altenpflegerin Brigitte Heinisch (Quelle: dpa)

Altenpflegerin erhält 5- stellige Abfindung. mehr

Es bleibt dabei: Hertha muss in die zweite Liga
Fans stürmen den Rasen beim Relegationsspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC.

Bizarre Kriegsvergleiche ziehen nicht. mehr

Schauspielerin schockt mit Armen des Grauens
Meg Ryan und die Arme des Grauens (Quelle: Splash)

Wer übertreibt hier mit Fitnesswahn? mehr

"Unerträglicher Macho krault sich seine E..."
Verbal-Attacke im Bundestag: Jan van Aken vergreift sich im Ton. (Screenshot: Zoomin)

Linken-Politiker vergreift sich im Ton. Video


Anzeigen

Anzeige

Zur breiten Ansicht
© Deutsche Telekom AG 2012

Anzeige