20.12.2011, 16:31 Uhr | t-online.de - sia
In Deutschland gibt es Millionen Unfallpolicen - die darin angebotenen Leistungen lassen jedoch nicht selten zu wünschen übrig. Die Stiftung Warentest hat jetzt mehrere Hundert Tarife unter die Lupe genommen - und nur drei Mal die Note "Sehr gut" vergeben. Lesen Sie, welche Policen Sie wirklich gut absichern, welche Sie sich sparen können und worauf es ankommt, wenn Sie eine Versicherung abschließen wollen.
Testsieger sind zwei Angebote der Swiss Life und eines der Interrisk. Die mit "Sehr gut" ausgezeichneten Spitzenreiter punkten mit einer attraktiven Kapitalzahlung und kundenfreundlichen Versicherungsbedingungen. Mit diesen Policen ist der Kunde gegen vielfältige Gesundheitsschäden durch Unfälle abgesichert - darunter Schlaganfälle, Herzinfarkte und Zeckenbisse bis hin zu kosmetischen Operationen.
Mehr als 50 Tarife erhielten die Note "gut". Die Schlusslichter der getesteten Versicherungen bilden Tarife der Huk24, der Würzburger und der Alten Leipziger. Diese bekamen zwar noch eine "befriedigende" Gesamtbewertung, ihre Bedingungen wurden jedoch nur "ausreichend" bewertet: Sie erkennen die meisten Gesundheitsschäden nicht an, die durch die besseren Angebote abgedeckt werden.
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Die ermittelten Top-Tarife kosten Männer in ungefährlichen Berufen zwischen 236 und 333 Euro im Jahr, Frauen zwischen 221 und 306 Euro. Die Versicherungen zahlen bei Vollinvalidität nach einem Unfall 500.000 Euro an den Kunden aus.
Tiefer müssen Männer in gefährlicheren Berufen in die Tasche greifen - vor allem, wenn sie eine körperliche oder handwerkliche Tätigkeit ausüben. Sie zahlen für die von der Stiftung als "sehr gut" bewerteten Tarife zwischen 363 und 515 Euro. Wer weniger Geld ausgeben will, findet immerhin "gut" bewertete Angebote für unter 130 Euro pro Jahr. Für die hohe Gefahrengruppe gibt es "gute" Tarife für weniger als 200 Euro im Jahr.
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Ein weiteres Ergebnis des Tests: Frauen zahlen derzeit bei manchen Versicherern deutlich weniger als Männer. Das könnte sich ab Ende 2012 den Experten zufolge ändern. Denn dann müssten die Versicherer Unisextarife anbieten, die voraussichtlich für Frauen teurer werden. Frauen könnten also davon profitieren, jetzt noch einen Vertrag abzuschließen.
Eine Unfallversicherung ist nach Ansicht der Tester grundsätzlich sinnvoll für Menschen, die sich vor den finanziellen Folgen unfallbedingter Gesundheitsschäden schützen wollen. Geeignet sei aber nur ein leistungsstarker Tarif, der bei Vollinvalidität mindestens 500.000 Euro an den Versicherten zahlt und bei dem auch bei niedrigeren Invaliditätsgraden die Leistung stimmt.
Die geprüften Tarife bieten Versicherten zum Beispiel bei 50 Prozent Invalidität mindestens 100.000 Euro. Außerdem empfehlenswert seien Policen mit "Progression", erklärt die Stiftung Warentest. Das sind Tarife, die im Fall einer 100-prozentigen Invalidität ein Vielfaches der vereinbarten Versicherungsgrundsumme zusichern.
Darüber hinaus sollten Kunden auf verbraucherfreundliche Versicherungsbedingungen achten, raten die Tester. Ein entscheidender Aspekt dabei sei die "Gliedertaxe". Sie legt den Invaliditätsgrad fest, den ein Unfallversicherer etwa nach dem Verlust von Gliedmaßen anerkennt. Davon wiederum hängt die Höhe der Leistung ab. Wer mit seinem jetzigen Vertrag unzufrieden ist, der kann die Police laut Stiftung Warentest mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Versicherungsjahres kündigen.
Beim Versicherungsabschluss schwindeln, um bessere Bedingungen zu bekommen - das lohnt keinesfalls. Hat der Kunde seinen Gesundheitszustand geschönt oder gesundheitliche Vorbelastungen verschwiegen, könne der Versicherer später unter Umständen vom Vertrag zurücktreten, warnen die Experten. Werde der Kunde dann invalide, erhalte er kein Geld aus der Police und auch die bereits gezahlten Beiträge nicht zurück.
Quelle: t-online.de
Harzer schrieb:
am 30. Dezember 2011 um 00:14:19
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Jörg hat wohl recht
Hallo, wenn Makler wirklch den Markt durchforschen würden und für Kunden den Kunden das Beste und billigste raussuchen
würden, dann kämen wohl Gesellschaften zu Zuge, die kleine Provision bezahlen. Also Unmenge an Arbeit und kein Verdienst! In der Folge wäre jeder Makler nach ein paar Monaten Pleite. Daher liegt "Jörg" mit seiner Vermutung, daß sicherlich viele Makler das Beste (für sich) raussuchen sicher nicht ganz falsch.
Sorry liebe Makler Theorie ist nicht gleich Praxis.
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Harzer schrieb:
am 30. Dezember 2011 um 00:04:15
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Makler / Vertreter
Makler soll das "Beste" aus dem Markt suchen. Wenn man bei Unfallvers. 4 Mehrleistungs- + 5 Progressionsmodellen+
rd. 10 Leistungarten wählen kann, dann sind das schon mal 4x5x10= 200 Möglichkeiten. Da man jeden einzelnen Bereich wie Inv, Krankenhaustagegeld, Tod, etc in zig verschiedenen Höhen absichern kann, gibt es also mind 2000 Varianten. Das mal 100 Versicherungen= 200.000. JEDER MAKLER macht das in einer Stunde+die Erde ist eine Scheibe! Ha ha! VW macht auch nur VW und ich bin z
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Frank (Makler) schrieb:
am 23. November 2011 um 13:31:19
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Moi
Da kann ich dem Kollegen nur zustimmen. Im Gegensatz zum "Versicherungsvertreter" bekommen wir für Sachversicherungen keine
Abschlußprovision , sondern eine Jährliche Betreungsprovision.Da gibt es kaum Unterschiede bei den Gesellschaften.
Außerdem unterliegen wir einer größeren Haftung für unsere Beratung, daher bietet man automatisch die besten Gesellschaften an. Wichtiger als die Unfallversicherung ist Berufsunfähigkeitsversicherung.
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