24.10.2011, 09:51 Uhr | dpa
Deutsche Unternehmen investieren nach den krisenbedingten Einbrüchen in 2008 und 2009 wieder mehr in Forschung, Entwicklung und Innovationen (F&E). Im vergangenen Jahr habe das Investitionsvolumen dafür bei 38,6 Milliarden Euro gelegen, knapp neun Prozent mehr als im Vorjahr, schrieb das Beratungsunternehmen Booz & Company in seinem neuesten Innovationsbericht, der in Düsseldorf veröffentlicht wurde.
Im europäischen Vergleich hat Deutschland damit seine Spitzenposition vor Frankreich und der Schweiz gehalten, so ein Fazit der Studie. Booz untersuchte zum siebten Mal in Folge die Budgets und Strategien von weltweit 1000 Unternehmen mit den höchsten F&E-Ausgaben.
In der internationalen Rangliste schafften mit Volkswagen und Siemens zwei deutsche Konzerne erneut den Sprung unter die 20 innovationsstärksten Unternehmen. Daimler, BMW und Bayer landeten auf den Rängen 26, 30 und 31. Die internationalen Spitzenplätze machten wieder die traditionell forschungsintensiven Pharmakonzerne unter sich aus: Vorjahressieger Roche verteidigte 2010 seine Führungsposition, gefolgt von Pfizer und Novartis. Alle drei kamen auf ein F&E-Budget von jeweils mehr als neun Milliarden US-Dollar.
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Die aktuellen Zahlen belegten, dass das Innovationsniveau in Deutschland hoch sei. Vor dem Hintergrund der Schuldenkrise täten die Unternehmen gut daran, an ihrer Innovationsstrategie festzuhalten, erklärte der Sprecher der Geschäftsführung von Booz, Klaus-Peter Gushurst. Gegenüber den asiatischen Boom-Regionen garantiere das Qualitätssiegel "Invented in Germany" - Erfunden in Deutschland - einen zentralen Wettbewerbsvorteil.
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Quelle: dpa
mäzen schrieb:
am 24. Oktober 2011 um 19:52:44
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forschung
bildung, forschung und entwicklung, das sind die äste, auf denen wir sitzen in deutschland. in bildung investiert der staat schon
mal ganz klar zu wenig, die politik macht seit jahrzehnten nicht ihre hausaufgaben, von daher wird es für deutschland in zukunft sehr schwer werden, vorne zu bleiben.
und die sozialkosten für den schlecht ausgebildeten teil des nachwuchses werden enorm ansteigen, was wieder nicht staatliche förderung von bildung und forschung gesteckt werden kann. also: mehr geld für
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