Startseite Jetzt online bestellen und 10% Rabatt sichern

Sie sind hier: Home > Wirtschaft > Börse >

US-Autobauer sparen immer härter

...

US-Autobauer sparen immer härter

18.12.2008, 09:26 Uhr | bv

GM-Modell Pontiac Solstice - US-Autobauer treten immer mehr auf die Bremse (Foto: dpa) GM-Modell Pontiac Solstice - US-Autobauer treten immer mehr auf die Bremse (Foto: dpa)Die ums Überleben kämpfenden US-Autobauer greifen zu immer drastischeren Sparmaßnahmen. Die Opel-Mutter General Motors (GM) stoppt nun sogar vorerst Bauarbeiten an einem neuen US-Werk für sparsame Motoren. Die geplante Fabrik ist ein Herzstück für die von GM angekündigte neue umweltfreundliche Modellpalette, zu der als Prestigeprojekt auch das Elektroauto Chevrolet Volt zählt.

VW, BMW & Mercedes - Deutschlands wertvollste Marken
General Motors und Toyota - Die größten Konzerne weltweit
Quiz -Kennen Sie dieses Auto-Logo?

GM-Baustopp soll Volt-Start nicht stören

Der Baustopp im neuen General Motors-Motorenwerk im US-Bundesstaat Michigan sei nur vorübergehend, betonte eine Konzernsprecherin laut US-Medien. Der für das Jahr 2010 geplante Start der Produktion für das Elektroauto Volt sei dadurch nicht gefährdet. In der Fabrik sollen später Motoren für sparsame Kleinwagen sowie Generatoren zur Stromerzeugung im Volt gebaut werden. Die US-Hersteller ringen angesichts einer besonders GM und Chrysler drohenden Pleite gerade mit der Politik um Milliardenhilfen. Sie versprechen dafür unter anderem die zügige Entwicklung umweltfreundlicherer Autos.

Chrysler verlängert Weihnachtspause

Der drittgrößte US-Hersteller Chrysler verlängert unterdessen wegen der dramatischen Absatzkrise seine Weihnachtspause in allen Werken von zwei auf vier Wochen. Die Bänder sollen von diesem Freitag an bis mindestens 19. Januar still stehen, kündigte der Konzern am Mittwochabend an.

Neue Fusionsgespräche zwischen Chrysler und GM?

GM und Chrysler nehmen derweil nach einem Pressebericht offenbar ihre Fusionsgespräche wieder auf. Chrysler-Mehrheitseigner Cerberus habe die Initiative ergriffen und seine Bereitschaft signalisiert, Anteile herzugeben, schreibt das "Wall Street Journal". Nach Angaben der Zeitung will Cerberus damit den Staat gnädig stimmen, ohne dessen Milliardenhilfen sowohl GM als auch Chrysler vor der Pleite stehen.

Opel und Daimler in Mitleidenschaft

GM und Chrysler genauso wie der heimische Konkurrent Ford leiden unter massiven Absatzeinbrüchen und haben ihre Produktion drastisch zurückgefahren. Bei einer GM-Insolvenz würde auch die deutsche Tochter Opel in Mitleidenschaft gezogen. An Chrysler wiederum ist Daimler noch mit knapp 20 Prozent beteiligt.

Mehr Themen:
Valeo - Französischer Autozulieferer streicht 5000 Stellen
Autobranche - Erster deutscher Zulieferer ist pleite
Eine Million weniger Fahrzeuge - Toyota kappt seine Absatzziele
US-Autokrise - Nobelpreisträger sieht Ende der Autobauer
Absturz ohne Ende - Was wissen Sie über die Finanzkrise?


Quelle: dpa-AFX , t-online.de

Inhalt versenden Versenden
Leserbrief An die Redaktion
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus.
Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Diese Mail an
mailing-ifrarr
Artikel versenden
Empfänger
Absender
Name
Name
E-Mail
E-Mail
Nachricht
 

"US-Autobauer sparen immer härter" verlinken

Verlinken Sie uns, wenn Ihnen der Artikel "US-Autobauer sparen immer härter" gefallen hat.

 
schließen

Kommentare (0)

zum Forum

Thema: "US-Autobauer sparen immer härter"

Seite:

Kommentar schreiben

Name
Betreff
Kommentar: (Maximal 500 Zeichen)

Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Haken

Vielen Dank. Ihr Kommentar wurde versendet!

Kommentar schreiben



Zu diesem Artikel/Thema können keine weiteren Kommentare mehr abgegeben werden.

Kommentar melden

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

 

Haken

Vielen Dank! Ihr Hinweis wurde von der Redaktion entgegengenommen.
mailing-ifrarr
Anzeige

Zur breiten Ansicht
© Deutsche Telekom AG 2012

Anzeige