23.02.2010, 14:28 Uhr | dpa-AFX
Missglückte VW-Übernahme: die Vergangenheit holt Porsche ein (Foto: dpa) (Quelle: dpa)
Die Übernahmeschlacht um Volkswagen holt den Stuttgarter Autobauer Porsche wieder ein. Eine Gruppe von US-Investmentfonds hat die Porsche Automobil Holding und deren ehemalige Vorstände wegen undurchsichtiger Aktiengeschäfte verklagt. Sie machten einen Schaden von mehr als einer Milliarde Dollar geltend. Die Klage sei vor einem Gericht in Manhattan eingereicht worden, teilten die Fonds mit.
"Wir haben keine Kenntnis von dieser Klage", sagte ein Porsche-Sprecher auf Anfrage. "Wir weisen aber darauf hin, dass wir uns immer an geltendes Kapitalmarktrecht gehalten haben." Neben dem Unternehmen greifen die US-Fonds auch den früheren Vorstandschef Wendelin Wiedeking und den ehemaligen Finanzchef Holger Härter direkt an. Die Investoren werfen ihnen vor, bei der versuchten Volkswagen-Übernahme 2008 den Aktienkurs mit falschen Aussagen zu ihren Anteilen und Ambitionen manipuliert zu haben.
Porsche hatte sich mit schwer durchschaubaren Aktiengeschäften vor zwei Jahren die Mehrheit an Volkswagen gesichert und nebenbei den Kurs zeitweise in schwindelerregende Höhen getrieben. Als Porsche im Oktober 2008 überraschend bekanntgab, unter anderem über Optionskonstruktionen einen Anteil von mehr als 70 Prozent an Volkswagen zu kontrollieren, stieg die VW-Aktie zeitweise auf rund 1000 Euro - und sackte später ab. Letztlich verhoben sich Wiedeking und sein Finanzvorstand Härter an der Übernahme, häuften einen gewaltigen Schuldenberg an und mussten schließlich Ende Juli 2009 ihren Hut nehmen. Porsche soll nun schrittweise in den VW-Konzern integriert werden.
Die Vorwürfe der Kursmanipulation sind nicht neu. Auch die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Finanzaufsicht BaFin sind ihnen bereits nachgegangen. Die Ermittler durchsuchten Mitte vergangenen Jahres Büros und Privaträume der ehemaligen Porsche-Vorstände. Zu den Fonds, die nun gegen Porsche vorgehen, gehören Elliott und Glenview.
Quelle: dpa-AFX , t-online.de
Confessor schrieb:
am 27. Januar 2010 um 08:04:34
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Porsche vs.VW
Wo kam denn das Zockergeld her, um VW einzusacken? Von den Oberzockern natürlich (US) und wo ist es jetzt?
Es ist verbrannt,
aber nicht im Sinn des Wortes, sodern weil aus $ & € -auf dem Papier- in der neu enstandenen Realität sind es nur noch Cents. Wer hoch steigt, kann auch tief fallen. Aber don´t worry, ganz unten liegt das Bonuskissen.
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Holger schrieb:
am 26. Januar 2010 um 16:38:23
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10te Marke VW
Porsche ist allein nicht überlebensfähig. Als 10te u. drittkleinste Marke von VW sind sie gut aufgehoben.
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Wendy Wittenbrink schrieb:
am 26. Januar 2010 um 16:30:11
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Am Größenwahn..
gescheiert. Wer von Porsche hat denn Erfahrung im Leiten eines Weltkonzerns? Ein Laden, der gerademal 75.000 Autos
produzuiert. Daß macht VW in 3 Tagen! Hoffe, daß die Zocker verknackt werden. Dann muss sich jemand Anders um die \"Stiftung\" kümmern.
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