29.09.2011, 17:38 Uhr | dapd, t-online.de
Ben Bernanke findet klare Worte für die Lage am US-Arbeitsmarkt (Quelle: dpa)
Deutliche Worte vom Chef der US-Notenbank Federal Reserve (Fed): Ben Bernanke hat die Lage am amerikanischen Arbeitsmarkt als "nationale Krise" eingestuft. Zu viele Amerikaner blieben zu lange ohne Job, jetzt müsse die Politik aktiv werden, forderte der Fed-Präsident.
Etwa 45 Prozent der Arbeitslosen seien seit mindestens sechs Monaten ohne Beschäftigung, sagte Bernanke nach einer Rede in Cleveland. So prekär sei die Lage nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr gewesen. Die Kongressabgeordneten müssten mehr im Kampf gegen Langzeitarbeitslosigkeit tun.
Daneben seien die fehlende Haushaltsdisziplin und der Immobilienmarkt die dringlichsten Probleme des Landes. Industrieländer wie die USA könnten viel von Schwellenländern bezüglich mehr Haushaltsdisziplin lernen.
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Erst in der letzten Woche hatte Bernanke die sogenannte "Operation Twist" verkündet, um die schwächelnde US-Konjunktur zu beleben. Dazu will die Fed für 400 Milliarden Dollar bis etwa Juni 2012 US-Staatsanleihen mit Laufzeiten zwischen sechs und 30 Jahren kaufen. Um das zu finanzieren, sollen Staatsanleihen mit einer Laufzeit von maximal drei Jahren verkauft werden. Das Ziel der "Operation Twist" ist es, die langfristigen Zinsen zu senken.
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Quelle: t-online.de , dapd
Liliana schrieb:
am 7. Oktober 2011 um 15:48:50
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FED
Ben Bernanke von der FED sollte das mal Obama sagen, der die Euro-Krise für jedes Ungemach verantwortlich macht.
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56st schrieb:
am 30. September 2011 um 08:57:54
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china
china gut und schön !? China ist durch die gier nach rendite extrem schnell groß gemacht worden. USA, England und andere haben sich
rasend entindustrialisiert...fast alles in die "Billigländer" outgesource. Nicht Deutschland war krank, sondern diese Länder sind krank. Wir haben noch im letzten Moment die Kurve bekommen. Unsere Industriellen Arbeitsplätze wurden fitter gemacht.Viele Firmen (Unternehmer) sind aus diesen Ländern zurückgekommen . Börsennotierten Konzernen sind natio
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Nostra damos schrieb:
am 29. September 2011 um 19:30:00
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USA-Krise
Die Leistungsbilanz eines Staates ist ein guter Indikator um herauszufinden, welche Volkswirtschaft ökonomisch arbeitet und wie
damit die Bonität eines Landes aussieht. Sie ist quasi der Kontostand eines Landes.
Die CIA, der US-Auslandsnachrichtendienst, veröffentlichte eine Rangliste der Bilanzen von 190 Staaten und da liegt auf Platz 1 China und auf Platz 190 die USA, d.h.dieses Land ist de facto bankrott. Da haben offensichtlich auch die vielen angezettelten Kriege nichts genutzt!
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