28.07.2011, 10:27 Uhr | dapd / t-online.de
US-Ökonom Nouriel Roubini sagt das Aus der Eurozone voraus. (Foto: dapd)
In der vergangenen Woche hatten bereits die fünf Wirtschaftsweisen in einem Appell an die Bundesregierung vor dem Zusammenbruch der Eurozone gewarnt und eindringlich einen "Plan B" gefordert, um die finanzielle Stabilität Griechenlands wiederherzustellen. Ähnlich dramatisch beurteilt auch der New Yorker Ökonom Nouriel Roubini die derzeitige Situation: Seiner Ansicht nach wird die Eurozone in wenigen Jahren vor dem endgültigen Zusammenbruch stehen.
"Die Politiker der Eurozone können sich vielleicht noch fünf Jahre lang durchlavieren, danach kann man sehr harten Entscheidungen nicht mehr ausweichen", sagte der Wirtschaftsprofessor der Wochenzeitung "Die Zeit" laut Vorabbericht. Der in der vergangenen Woche in Brüssel beschlossene Umschuldungsplan löse das Kernproblem nicht, betonte der Ökonom.
Die EU-Länder an der Peripherie hätten bereits vor mehr als einem Jahrzehnt an Wettbewerbsfähigkeit gegenüber China, Asien, der Türkei und Osteuropa verloren. Die scharfe Aufwertung des Euro seit 2002 habe deren Wettbewerbsfähigkeit "erst recht ruiniert", erklärte Roubini. "Das war ein Sargnagel", so der Wirtschaftsprofessor.
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Helfen könne der Ausstieg aus dem Euro. Roubini hatte als einer von wenigen Ökonomen die globale Finanzkrise von 2007/2008 vorher erkannt und davor gewarnt. Der Euro-Sondergipfel hat ein neues Programm zur Rettung Griechenlands und zur Hilfe für weitere Staaten beschlossen, dessen Kern eine erweiterte Funktion des Rettungsfonds EFSF bildet.
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Quelle: t-online.de , dapd
Dagobert D. schrieb:
am 27. Juli 2011 um 21:46:25
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Roubini
Bin auch der Meinung, dass der Mann mit der zunehmend schlechteren Wettbewerbsfähigkeit und dem ungelösten Kernproblem vollkommen
recht hat. Noch besteht m.E. kein echter Anreiz für schwächelnde EU-Länder, selbst genügend zu tun. In wenigen Jahren wird sogar D nur noch sehr eingeschränkt wettbewerbsfähig sein, verglichen mit China. Unsere Regierung tut nichts ! Es fehlt ein "Voll-Autarkie-Ziel" bei Energie in EU und anpassbare Import-Zölle für Fernost-Waren. So käme man an da
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Roland schrieb:
am 27. Juli 2011 um 21:43:11
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Eurozone
Prinzipiell ist das alles richtig: Geht der Dollar den Bach runter fließt der Euro
hinterher. Gebt schnell alles aus. Eure
Schulden nimmt euch niemand weg.
Grüße ans 20.JH.
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ritschi schrieb:
am 27. Juli 2011 um 20:52:55
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Eurozone
Die USA und deren größenwahnsinnigen Finanzhaie haben doch die letzte Finanzkrise ausgelöst. Die sollen erst vor der eigenen Tür
kehren. In den USA sind doch Bundesstaaten, Städte und auch das ganze Land überschuldet. Die Ratingagenturen sollen doch zuerst dort mal den Rotstift ansetzen.
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