23.12.2011, 14:52 Uhr | AFP
Im Zusammenhang mit dem Korruptionsskandal bei Siemens gehen die US-Behörden gegen neun ehemalige Mitarbeiter des Konzerns vor. Wie das Justizministerium in Washington und die US-Börsenaufsicht SEC mitteilten, sollen die Männer an der Zahlung von Schmiergeldern beteiligt gewesen sein, um von der argentinischen Regierung einen Großauftrag für den Aufbau eines Personalausweis-Systems zu erhalten.
Die Gelder seien teilweise über US-Konten geflossen, hieß es. Zudem hätten einige der Treffen, bei denen der Deal ausgehandelt worden sei, in den USA stattgefunden. Bei den Beschuldigten handelt es sich teils um ranghohe frühere Manager von Siemens. Sechs der neun Männern drohen dabei sowohl strafrechtliche Konsequenzen seitens des Justizministeriums als auch zivilrechtliche Folgen im Rahmen der SEC-Ermittlungen. Siemens selbst hatte sich mit den US-Behörden in der Affäre bereits auf einen Vergleich geeinigt, nun geht es um die persönliche Verantwortung der mutmaßlich an dem Bestechungsskandal Beteiligten.
Eine Grand Jury im Bundesstaat New York klagte nach Angaben des Justizministeriums acht frühere Siemens-Mitarbeiter wegen Korruption, Überweisungsbetrugs und Geldwäsche an. Der stellvertretende US-Justizminister Lanny Breuer sprach von einem "schockierenden Niveau von Täuschung und Korruption". Parallel geht die SEC gegen sieben ehemalige Mitarbeiter des Elektronikkonzerns wegen Verstößen gegen Börsenbestimmungen vor.
Siemens-Mitarbeiter hatten über mehrere Jahre ein System schwarzer Kassen geführt, aus dem im Wettbewerb um Aufträge in verschiedenen Ländern Schmiergelder an Kunden flossen. Insgesamt soll der Konzern 1,3 Milliarden Euro an Bestechungsgeldern gezahlt haben.
Der Newsletter bietet Ihnen die wichtigsten Meldungen aus der Welt von Wirtschaft und Geldanlage werktags kostenlos per E-Mail. Jetzt abonnieren!
Quelle: AFP
Bürger Michel schrieb:
am 15. Dezember 2011 um 13:02:46
(0)
(0)
Korruption Siemens Manager
Das ein führender Deutscher Konzern auf solche (un)Geschäftsmethoden
angewiesen ist, ist peinlich genug, Siemens
scheint das aber ganz normal
zu finden bis zu seinem Elektrogroßhandel in der Region. Dies sollte nicht der
Maßstab für das Leben sein. Solche verantwortlichen Manager sollten privat
enteignet und langjährig ins Gefängnis. Denn dann lieber Fahrrad, Plumpskloo
und Brunnenwasser
mehr
Kommentar melden
Michl schrieb:
am 14. Dezember 2011 um 12:46:01
(0)
(1)
Siemens Manager
Was die USA gegen Siemens Manager macht ist rechtens. Hier können sie nicht wie in D wegen Unwissenheit und
Informationslücken und sonstige Ausreden, entkommen. Fakt war bei Siemens - es wird nicht geschmiert, aber wir müssen halt Provisionszahlungen in welcher Art und Weise auch immer machen.
Dass aber einer aus diesen Reihen auch noch ein Buch, obwohl unwissend, schreibt, grenzt an Verhöhnung und Arroganz -
mehr
Kommentar melden
Maya schrieb:
am 14. Dezember 2011 um 11:30:31
(6)
(0)
USA klagen ehemalige Siemens-Manager an
ja, ja, die Amis. Selbst schmieren sie, dass es tropft und andere verklagen. Da sind sie groß. Ihre
Wirtschaft bekommen sie auch nicht in den Griff und suche andere Wege sich zu bereichern.
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Tolle Bildqualität & kleiner Preis: 94 cm Grundig-LCD-TV (EEK: C) jetzt nur 555,- €. bei euronics.de
Damenmode in den schönsten Sommerfarben - online bestellen und sparen. bei KLiNGEL.de
Attraktive und sportive Mode für Sie und Ihn: kompromisslose Qualität, die überzeugt. zum Special
Bildschöne Mai-Schnäppchen: Bücher, Tablet-PC, eBook-Reader und mehr. bei Hugendubel.de
Die 58-jährige Gina Rinehart ist Bergbau-Unternehmerin. zum Video