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Venezuela: Chávez verstaatlicht Goldindustrie

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Venezuela: Chávez verstaatlicht Goldindustrie

16.01.2012, 16:38 Uhr | AFP

Venezuelas Präsident Hugo Chávez (Foto: Reuters)

Venezuelas Präsident Hugo Chávez (Foto: Reuters)

Der Energiesektor, die Ölindustrie und die Stahlbranche in Venezuela sind schon verstaatlicht. Nun ist die Goldindustrie des Landes an der Reihe. Ein von Präsident Hugo Chávez im vergangenen Monat angekündigtes Gesetz trat nun mit der Veröffentlichung im Regierungsanzeiger in Kraft. Ausländische Firmen können damit in Venezuela nur noch Gold fördern und verarbeiten, wenn sie Partnerschaften mit staatlichen Unternehmen eingehen. "Alles Gold, das auf nationalem Territorium als Folge von Bergbautätigkeit erlangt wird, muss der Republik von Venezuela verkauft und geliefert werden", heißt es in dem Gesetzestext. "Die Republik wird ein Monopol bei der Vermarktung von Gold errichten."

Venezuela hat große Goldreserven

Chávez hatte das Gesetz im August mit der "Stärkung der nationalen Unabhängigkeit" und dem Kampf gegen "bewaffnete Banden und den Schmuggel" vor allem im Süden des Landes begründet. Dort stammten 60 Prozent der Goldproduktion aus staatlich nicht genehmigten Minen. Venezuela verfügt mit geschätzten fast 366 Tonnen über die fünfzehntgrößten Goldreserven der Welt.

Gesetze am Parlament vorbei

Die venezolanische Regierung hatte schon 2007 die Kontrolle über den strategischen Energiesektor des Landes übernommen. 2010 übernahm sie bereits die Kontrolle über 500.000 Hektar Land, wo Gold gefördert werden kann. Der autoritär regierende Chávez hat sich vom Parlament umfassende Vollmachten geben lassen. Seit Ende Dezember hat der Linkspopulist das Recht, für anderthalb Jahre per Dekret am Parlament vorbei Gesetze zu erlassen.


Quelle: AFP

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Kommentare (2)

zum Forum

Thema: "Venezuela: Chávez verstaatlicht Goldindustrie"

Mj. Tom schrieb: am 2. Dezember 2011 um 12:36:27
(0) (0) Könnte Deutschland
sich glatt ein Beispiel drann nehmen. Verstaatlichen der Ölgesellschaften, der Banken und Versicherungen, des
Gesundheitswesen, der Pharmaindustrie und den Menschen würde es finanziel weit aus besser gehen, jetzt verdienen nur die Lobbyisten wie Merkel, Westerwelle und Konsorten.
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gerechter schrieb: am 2. Dezember 2011 um 11:07:16
(0) (0) recht hat er
Man muss ihn nicht mögen diesen Staatschef.Aber wer sind die größeren Gauner.Wahrscheinlich die grßen Konzerne weltweit.Dann
lieber das Vermögen bei dem Volk lassen.
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