21.01.2011, 16:11 Uhr | dapd
Verbraucherschützer: Kritik an kostenloser Schufa-Auskunft (Foto: ddp) (Quelle: ddp)
Die kostenlose Schufa-Auskunft ist bei Verbraucherschützern auf Kritik gestoßen. Sie bezeichneten sie als unverständlich und irreführend. Wer Informationen über von der Auskunftei gesammelte persönliche Daten anfordere, erhalte eine Übersicht, die weder lesbar sei noch schlüssig erscheine. Das sagte Frank-Christian Pauli, Bankenreferent beim Verbraucherzentrale Bundesverband.
Positiv sei allein, dass die Auskunftei seit April 2010 einmal im Jahr kostenlos offenlegen müsse, welche personenbezogenen Daten und Werte sie in den vergangenen zwölf Monaten erhoben, übermittelt und erstmalig gespeichert hat. Verbraucher haben seitdem das Recht, unentgeltlich zu erfahren, welche Daten - sei es die Anzahl von Girokonten, laufenden Krediten und Hypotheken oder Informationen zu Wohnortwechsel oder Alter - für die Berechnung der Bonitätseinstufung verwendet wurden.
Wie diese Daten letztlich aber in die übermittelte Bonitätsauskunft hineinspielten, werde nicht deutlich, sagte Pauli. Die Informationsdarstellung in Tabellenform mit Angaben wie "überdurchschnittliches Risiko" oder "deutlich unterdurchschnittliches Risiko" werfe viele Fragen auf. Schlimmer noch: Die Aussagen beruhten immer auf statistischen Werten und seien nie individuell begründet.
"Das, was da bewertet wird, ist nur ein Schatten von mir", sagte Pauli. Es handle sich um Annahmen, die auf in einer bestimmten Gruppe mit gleichen Daten gewonnenen Erfahrungswerten basierten. "Besagt die Statistik beispielsweise, dass Menschen, die häufig die Adresse wechseln, ihre Schulden nicht begleichen, heißt das noch lange nicht, dass auch ich - trotz häufiger Umzüge - meinen Zahlungen nicht nachkomme", sagte der Verbraucherschützer. "Möglich ist ja, dass ich aus beruflichen Gründen häufig den Wohnort wechsle und nicht, weil ich vor Gläubigern fliehe." Diese persönlichen Umstände berücksichtige die Schufa-Bewertung nicht.
Das Fehlen von Informationen und eine daraus resultierende Falscheinschätzung könne darüber hinaus zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung werden. "Werde ich in einer Risikogruppe geführt, obwohl ich ein stabiles Einkommen habe, komme ich gar nicht an Kredite oder muss horrende Zinsen zahlen", sagte der Bankenexperte. "In diesem Fall könnten mich normale Belastungen tatsächlich an den Rand meiner finanziellen Möglichkeiten bringen", fügte er hinzu.
Quelle: dapd , t-online.de
terry schrieb:
am 8. Januar 2012 um 23:09:02
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scufa
Auch wenn eine ALG 2 Enfanger keine schulden Hatte und seine kontos immer in plus gehalten hatte bekommt er kein Kredit, dies ist weil
er werde schlecht behandelt als ein drogen zuchtiger oder eine alcoholiker und wenn ihre deutsche an nicht anders glauben denn muss auch jeder in ihren land an die grundgesetzen glauben und da mit meine ich denn 2 grunde gesetz und wenn ist recht habe hatte jeder das recht seine leben so zu gestalten wer er es für richtig halte aber diesen recht hatte Alg2 pers
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Peter Frei schrieb:
am 6. Januar 2012 um 10:52:05
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Schufa
Negativeinträge müssen lt. Gesetz nach einer bestimmten Frist gelöscht werden. Die Schufa tut das aber nicht. Anders ist es bei der
Wirtschaftsauskunftei Dun + Breadstreet - die halten sich daran, weil die kontrolliert werden.
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BRD Spitzel schrieb:
am 20. November 2011 um 20:34:47
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so wird man auch überwacht
und ausspioniert aus diesem Grund .Kein Kredit keine Ratenzahlung,kein Dispo und da merkt man mal wieder das man
in Deutschland genauso überwacht wird wie anderswo auch.
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