19.10.2011, 13:36 Uhr | dpa
Die EU verdächtigt Großbanken der Zinsmanipulation (Quelle: imago)
Die EU-Kommission wirft mehreren europäischen Großbanken unlautere Geschäftspraktiken vor. Bei einer Razzia durchsuchten Ermittler die Büros von Geldhäusern in mehreren Staaten, teilte die EU-Behörde in Brüssel mit. Gegen die Institute bestehe der Verdacht, Zinssätze manipuliert zu haben. Möglicherweise hätten sie versucht, den Euribor-Zinssatz zu ihren Gunsten zu beeinflussen.
Die Namen der betroffenen Banken oder Länder nannte die EU-Kommission nicht. Falls sich herausstellt, dass die Unternehmen schuldig sind, kann die EU-Behörde hohe Strafen von bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes eines Unternehmens verhängen.
Der Euribor (Euro Interbank Offered Rate) ist der Zinssatz, den europäische Banken untereinander beim Handel von Einlagen verlangen. Er ist einer der wichtigsten Referenzzinssätze für Kredite und Anlageprodukte. Mit den Durchsuchungen wollte sich die Kommission ein Bild über die Funktionsweise des Euribor und der möglichen Manipulationen machen, hieß es.
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Preisabsprachen zum Schaden von Konkurrenten oder Verbrauchern sind in der EU verboten. Allerdings betonte die Kommission, dass bisher nur ein Anfangsverdacht vorliege und Durchsuchungen noch kein Beleg für die Schuld der Firmen seien. "Die Kommission hat den Verdacht, dass die Unternehmen EU-Recht verletzt haben, das Kartelle und unlautere Geschäftspraktiken verbietet", schrieben die Kartellwächter. Die Durchsuchungen hätten bereits am Dienstag stattgefunden.
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Quelle: dpa
Didi schrieb:
am 20. Oktober 2011 um 07:38:32
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Banken
Lachhaft, was wollen die uns weis machen, wenn ich schon KARTELLWÄCHTER lese, die sollen WACH werden und handeln. Es muß mit aller
Korruption u. Betrug in großem Rahmen Schluß gemacht werden. Das geht nur, wenn die Politiker eine Politik machen, die Deutschland und dem deutschen VOLK hilft, dafür müßten sie sich aus allen and. Belangen raushalten, die Gesetze werden nicht nur für das gemeine Volk gemacht, es müssen auch Banken u. Wirtschaftsbosse konsequent in ihre Schranken verwiesen werden
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Ich rieche den Betrug! schrieb:
am 20. Oktober 2011 um 01:24:40
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Wess´ Brot ich ess ...
Jetzt kostet eine angebliche Regierungsschlamperei die Stromkunden (natürlich außer den
"Großverbrauchern") zusätzliche zwei Milliarden Euro!!
Tschuldigung, war keine Absicht!!
Als Zumwinkel (unversehens, wie konnte das nur geschehen??)
vor Gericht stand, wurde von der Staatsanwaltschaft ein Verjährungstermin (!!!) verschlampt. ......
Wer diesen regierungsamtlichen Betrügern noch ein Wort glaubt und sie wieder wählt, sollte sich vor seinen Kindern und Enkeln rechtfertigen!!
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Eckawol schrieb:
am 19. Oktober 2011 um 22:30:08
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Armutszeugnis
Die EU möchte sich ein Bild über die Funktionsweise des Zinsfestsetzung machen. Der EURIBOR wird seit Einführung der EUROS
banktäglich festgestellt. Der LIBOR seit Jahrzehnten. Und jetzt wollen sich die EU-Beamten ein Bild machen? Was für EU-Deppen sind denn das ? Gepflegte Unwissenheit und Armutszeugnis ist das !
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