17.03.2010, 16:13 Uhr | FinanceScout24
Versicherungsprämie und Kfz-Steuer sparen dank Saisonkennzeichen (Foto: imago)
Mehr als 50 Millionen Fahrzeuge sind im Januar 2010 laut Kraftfahrtbundesamt (KBA) in Deutschland zugelassen, davon 41,7 Millionen Pkws. Jetzt, wo nach dem harten Winter die ersten frühlingshaften Temperaturen und eisfreie Straßen locken, werden auch die rund 1,7 Millionen Fahrzeuge mit einem Saisonkennzeichen wieder aus dem Winterschlaf geholt. Insbesondere die Lust auf die ersten "Open Air"-Touren steigt. Und wer sein Cabrio nicht ganzjährig fahren will, ist mit einem Saisonkennzeichen bestens bedient. Der Halter spart neben Steuern und Gebühren auch Versicherungsprämie, die nur anteilig zu entrichten ist.
Obwohl der Trend mit Fahrzeugen wie VW Eos, Ford Focus CC, Opel Astra Twin Top oder dem Vorreiter Mercedes SLK zum faltbaren Blech-Klappdach und damit zur Alltagstauglichkeit geht, wird ein Cabriolet von Liebhabern weiterhin gerne nur während der warmen Jahreszeit auf Sommerrädern bewegt. In diesem Fall ist ein Saisonkennzeichen die preiswerteste und bequemste Lösung.
Mit einem Saisonkennzeichen können Sie Cabrios und andere Saisonfahrzeuge für einen begrenzten Zeitraum im Jahr zum Betrieb zulassen. Die zulässige Spanne reicht dabei von mindestens zwei bis maximal elf Monaten per annum. Der Vorteil: Sie sparen sich so nicht nur die oft zeitraubende An- und Abmeldeprozedur bei der Zulassungsstelle, sondern außerdem auch noch Meldegebühren sowie die Kfz-Steuer und Versicherungsprämie. Denn in den Monaten, in denen das Fahrzeug nicht genutzt wird (Ruhezeit), müssen Sie keine Beiträge an die Versicherung zahlen. Trotzdem gilt das Fahrzeug weiterhin als versichert.
Somit erhalten Sie den Schaden ersetzt, wenn zum Beispiel das ordnungsgemäß abgestellte Fahrzeug gestohlen oder bei einem Sturm beschädigt wird, sofern Sie eine Kaskoversicherung abgeschlossen haben. Beachten Sie aber: Außerhalb des angemeldeten Zeitraums dürfen Sie das Cabrio weder fahren (auch keine Probe-/Überführungs- oder Werkstattfahrten!) noch auf öffentlichen Straßen und Parkplätzen abstellen. Der Versicherungsschutz gilt nur für private Garagen oder private, umfriedete Stellplätze. Sie können das Cabrio im Winter beispielsweise auf Ihrem Grundstück parken, nicht aber auf dem Gemeinschaftsparkplatz für die Bewohner eines Mehrfamilienhauses.
Wer regelmäßig Tarife vergleicht und zu teure Policen konsequent kündigt, kann viel Geld sparen – da unterscheidet sich das Saisonkennzeichen nicht von der klassischen Autoversicherung. Tipp: Bei Saisonkennzeichen ist in der Regel die taggenaue Beitragsberechnung vorteilhafter als ein sogenannter Kurztarif, bei dem Saisonfahrer oft pauschal mit höheren Verwaltungsgebühren belastet werden.
Wenn Sie zum Beispiel Ihr Cabrio von Anfang April bis Ende September (sechs Monate) nutzen, zahlen Sie bei einer taggenauen Abrechnung genau die Hälfte (6/12) der Ganzjahresprämie. Ein Kurztarif kostet Sie dagegen unter Umständen bis zu 75 Prozent Prämie, weil die Versicherung Ihnen die gleiche Verwaltungskostenpauschale in Rechnung stellt wie bei einem Jahresvertrag. Sie sollten genau nachrechnen, ob es nicht sinnvoll ist, Ihr Fahrzeug mindestens sechs Monate im Jahr in Betrieb zu nehmen. Denn auch für Saisonfahrzeuge können Sie sich in Haftpflicht und Vollkasko durch unfallfreie Jahre nach und nach einen hohen Schadenfreiheitsrabatt erfahren. Voraussetzung ist zumeist aber, dass das Auto zumindest die Hälfte eines Jahres angemeldet ist. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Versicherung nach den genauen Bestimmungen. Vielleicht rechnet es sich ja für Sie, die Cabrio-Saison ein paar Wochen zu verlängern
Quelle: FinanceScout 24
Georg schrieb:
am 18. März 2010 um 18:00:20
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Betrug an anderen
Die Saisonkennzeichen (SKZ) bezahlen diejenigen, die keine SKZ haben. Denn die Prämien für z.B. Cabrios, die bisher nur
im Sommer genutzt wurden, aber ein Ganzjahreskennzeichen hatten, halbieren sich. Die Unfälle bleiben aber gleich, weil diese nur im Sommer passieren (da im Winter nicht benutzt). Die fehlenden Prämien müssen also andere aufbringen. Eigentlich müssten die Versicherungsprämien für SKZ nahezu so hoch wie für Ganzjahreskennzeichen sein.
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ZI-YQ 628 schrieb:
am 18. März 2010 um 14:02:19
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Kennzeichen
am besten man hat ein Wechselkennzeichnen, dann brauch man auch nicht mehr rechnen, nur tauschen
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DD-YQ 628 schrieb:
am 18. März 2010 um 09:15:28
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04/10
am besten man hat ein Winter- und ein Sommerauto mit Saison-Kennzeichen!
Das Rechnen muß aber geübt sein!
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