23.12.2011, 14:31 Uhr | dapd,oca
Die zum ERGO-Konzern gehörende Victoria Versicherung hat einem Zeitungsbericht zufolge einen international gesuchten Islamisten mehr als zwei Jahre lang gegen Schäden bis zu zwei Millionen Euro versichert. Das gehe aus internen Unternehmensaufzeichnungen vor, berichtete das "Handelsblatt".
Obwohl der Verfassungsschutz laut "Handelsblatt" die Victoria darauf hinwies, habe die Versicherung bis 2006 an dem Kunden festgehalten. Auch Bitten des zuständigen Versicherungsagenten, die Police zu kündigen, hätten Vorgesetzte zurückgewiesen, schreibt das Blatt.
Der staatenlose Palästinenser soll versucht haben, mit einem vorgetäuschten Verkehrsunfall und gekauftem Totenschein die Versicherung zu betrügen. Das Geld aus dem Vertrag war dafür gedacht, Anschläge im Namen von Al Kaida zu finanzieren, berichtet das "Handelsblatt". Ein gängiger Trick der Terroristen und auch in Ägypten schon versucht.
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Wie das Blatt weiter schreibt, hatte der Palästinenser mehrere Versicherungen bei der Victoria abgeschlossen. Eine Lebensversicherung über 21.805 Euro, eine Risiko-Lebensversicherung seiner Frau, mit der er im Todesfall 211.660 Euro kassiert hätte und eine Haftpflichtversicherung über eine Schadenssummer von zwei Millionen Euro. Nach Warnungen des Verfassungsschutzes stornierte Victoria offenbar nur die eigene Lebensversicherung des Palästinensers. Die anderen Versicherungen blieben bis zum Jahr 2006 bestehen.
Der Kunde, Yasser Abu Shaweesh, ist Medienberichten zufolge in Libyen geboren und mit ägyptischen Reisedokumenten ausgestattet. Zuletzt habe er Medizin in Mainz und Heidelberg studiert und stand auf der Terrorliste der Vereinten Nationen. 2007 wurde er wegen Unterstützung einer terroristischen Vereinigung in Deutschland zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt.
Ein ERGO-Sprecher lehnte eine Stellungnahme aus rechtlichen Gründen ab, schreibt das "Handelsblatt".
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Quelle: dapd
Giite schrieb:
am 21. Oktober 2011 um 14:14:35
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Wundert mich nicht
Terroristen haben es bei uns ganz hervorragend dürfen hier in Ruhe Studieren,Leben auf unsere Kosten und dann zum
Flugschein nach Amerika.Wir brauchen keine Soldaten nach Afganistan schicken, so lange wir deren Mörder hier so hofieren.Passt doch alles, vom "Datenschutz" über finanzielle Zuwendungen hin bis zur Lebensversicherung.Zum Glück sind wir armen Steuerzahler sehr leidensfähig.
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Jordan schrieb:
am 21. Oktober 2011 um 14:12:03
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Ergo
wahrscheinlich wäre die Verischerung bei Nichtaufnahme dieses Mannes als "ausländerfeindlich", zumindest von den Medien,
beschumpfen worden.
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noog schrieb:
am 21. Oktober 2011 um 13:54:13
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@Johann
Mir ist nicht klar, warum Sie "Makler" angehen. Er ist der einzige hier, der eine rationale Antwort keinen populistischen
Müll von sich gibt. Er stellt genau die richtige Frage: was hat ein Privathaftpflichtversicherung mit Terrorfinanzierung zu tun? Vielleicht schlagen Sie (u. T-Online) mal nach, was das ist. Und der Betrug mit der Todesanzeige ist 1. aufgefallen (d.h. die Schadensabteilung hat gut gearbeitet) und 2. ist die Summe von 20T€ viel zu niedrig. Daher die Irreführung mit den
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