23.08.2011, 10:12 Uhr | dpa-AFX
Die Deutsche Bank wehrt sich gegen Vorwürfe aus Südkorea (Foto: Reuters) (Quelle: Reuters)
Neun Monate nach einem ungewöhnlichen Kurssturz an der Aktienbörse in Seoul hat die südkoreanische Staatsanwaltschaft vier Angestellte der Deutschen Bank angeklagt. Die Behörde wirft ihnen Finanzmarktmanipulation vor. Konkret richtet sich die Anklage gegen eine Deutsche-Bank-Tochter, das Brokerhaus Deutsche Securities Korea (DSK).
Das Brokerhaus sei im Zusammenhang mit dem Vorfall im November 2010 angeklagt worden, hieß es in einer Mitteilung der Bank in Singapur. Die DSK weise die Vorwürfe zurück.
Unter den Angeklagten befinden sich ein südkoreanischer Angestellter bei DSK und drei Angestellte anderer Nationalität, darunter ein hochrangiger Mitarbeiter des Deutsche-Bank-Büros in Hongkong, wie die nationale Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf Staatsanwälte berichtete. Sie sollen durch unzulässige Handelsgeschäfte 44,8 Milliarden Won (28,5 Millionen Euro) eingenommen haben. Der Kurssturz war im November durch die Platzierung umfangreicher Verkaufsaufträge in den letzten zehn Handelsminuten ausgelöst worden.
Die DSK habe weder einen Verstoß gegen die Marktregeln autorisiert noch stillschweigend darüber hinweg gesehen, teilte die Deutsche Bank mit. Die Bank bedaure den Vorfall vom November, in den eine kleine Zahl von Angestellten der Deutschen-Bank-Gruppe verwickelt gewesen sei. "Die Deutsche Bank ist dabei, abstellende Maßnahmen zu ergreifen, einschließlich disziplinarischer Schritte gegen die betroffenen Mitarbeiter."
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Quelle: dpa-AFX
HaWo schrieb:
am 23. August 2011 um 05:59:48
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DB
Gibt es eigentlich in der Finanzwelt noch eine Gaunerei an der die Deutsche Bank nicht beteiligt ist? Wieviel kriminelle Energie muss dort
vorhanden sein? Oder ist es der Druck aus der Führungsetage-Konzernspitze?
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Willi schrieb:
am 22. August 2011 um 18:59:14
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Aaaach, alles nur Peanuts!
Das wusste schon Hilmar Kopper.
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Axel @ Kaufmann schrieb:
am 22. August 2011 um 18:12:27
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Ja, alles klar! Danke.
So logisch wie die Formel zur Berechnung der CDS, die übrigens auch der Herr Ackermann höchstdieselbst nicht versteht.
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