31.08.2011, 13:45 Uhr | dpa, bv
Marius Müller-Westernhagen und Michael Otto: höhere Steuern für Reiche (Quelle: dpa)
Vier deutsche Millionäre haben sich für eine höhere Besteuerung von Vermögenden ausgesprochen. "Ich hätte kein Problem, wenn der Spitzensteuersatz angehoben würde", sagte der Hamburger Versandhändler Michael Otto der Wochenzeitung "Die Zeit". Das bringe viel mehr, als Diskussionen um eine Vermögensteuer wieder aufzuwärmen.
Auch Martin Kind, Hörgeräteunternehmer und Präsident des Fußballvereins Hannover 96, würde eine höhere Steuerbelastung akzeptieren - "verbunden mit der Verpflichtung des Staates, die Mehreinnahmen ausdrücklich zur Schuldentilgung zu verwenden." Der ehemalige Hamburger Versicherungsunternehmer Jürgen Hunke hält wiederum eine massive Erhöhung der Erbschaftsteuer für den vernünftigen Weg: "Ich rede dabei nicht von dem ersparten Haus, sondern von Menschen mit Hunderten Millionen Euro", sagte Hunke.
Sänger Marius Müller-Westernhagen würde ebenfalls mehr Steuern abgeben. "Ein paar Prozentpunkte mehr Steuern machen Wohlhabende nicht arm", erklärte er. "Es werden sogar alle reicher, wenn die Einnahmen konsequent zur Schuldentilgung genutzt werden und Zukunft statt Zinsen schaffen."
US-Milliardär Warren Buffett hatte kürzlich vorgerechnet, dass sein persönlicher Steuersatz niedriger liegt als der seiner Büroangestellten. Er habe zwar mit fast sieben Millionen Dollar eine hohe Summe gezahlt, der Steuersatz habe aber nur 17,4 Prozent betragen. Seine Angestellten hätten dagegen im Durchschnitt 36 Prozent gezahlt. Buffett sagte, die Politik solle aufhören die Superreichen zu verhätscheln.
Quelle: dpa , t-online.de
dinar schrieb:
am 31. August 2011 um 20:31:06
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fiskus
einfacher wäre es wenn alle Dienstleistungen nur noch mit EC kARTE bzw. per Überweisúng bezahlt würden als ohne Bargeld ,dann
würden auf sofort 30 % mehr Steuer eingenommen ,denn es gäbe weniger Hinterziehung durch diese vermeintliche Gefälligkeit der Dienstleister ohne Rechnung zu kassieren,
wer hat denn schon den Mut zusätzlichohne Mwst auch den Diesntleiser nach den eingesparten Sozialabgaben zu fragen und sich davon hälftig die Beträge auszahlen zu lassen ,der Dienstleister bescheißt 2 mal!
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H.T. schrieb:
am 31. August 2011 um 18:55:14
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Steuer
Es ist doch so:überall auf der Welt, wo die Steuer hoch sind geht es dem Land schlecht.In Hong Kong liegt der Steuersatz bei 16,5 %.
Mein Tipp : Steuersatz für alle Einkommen ( auch Zinseinkünfte und Mieten ) = 20 %. Absetzen von Kosten wie Geschäftsessen , Firmenfahrzeuge etc. nicht mehr möglich. Dann wissen wir gleich, was wir an Steuern zahlen müßten und sparen uns die teueren Steuerberater. Prof. Kirchhoff hat Recht mit dem Bierdeckel. Blockiert wurde er durch MdB s. (Steuerberater ).
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Steuer schrieb:
am 31. August 2011 um 18:04:08
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Einnahmen
Weniger die Einnahmen, die Ausgaben sind das Problem ! Würde man in Berlin
(und anderswo) alle als Fachberater/Gutachter getarnte
Lobbyisten in die Wüste schicken, würden alle überflüssigen und ungerechten Subventionen für was weiss ich was schon mal eingespart., andererseits die Steuereinnahmen belastungsgerechter erhoben. Nebenbei ist zum Beispiel das Gesundheitswesen zu einer Gelddruckmaschinerie verkommen, in der zu viele höhere "Herrschaften" regelrecht abkassieren.
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