Subprime
Die sogenannten "Subprime-Kredite" sind Hypothekendarlehen, die Kreditnehmern mit geringer Bonität (Kreditwürdigkeit) gewährt werden. Als die Haus- und Immobilienpreise in den USA stark stiegen, ermöglichten aggressive US-Banken auch Bürgern mit geringem oder unsicherem Einkommen problemlos Kredite. Die Banken verlangten keine Anzahlung, keine exakten Einkommensangaben und lockten mit niedrigen Einstandszinsen. Diese "Subprime"-Kredite an Kunden von zweifelhafter Bonität wurden in kurzer Zeit zu einem Milliardengeschäft.