20.01.2012, 09:51 Uhr | dpa
Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) sieht den Arbeitsmarkt in Deutschland trotz Euro-Krise und abflauender Konjunktur auch 2012 im Aufwind. Die Ministerin erwartet einen weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit.
Im November waren 2,71 Millionen Menschen zwischen Flensburg und Garmisch ohne Arbeit. Fünf Jahre zuvor waren es noch knapp vier Millionen. "Wir bleiben im Durchschnitt unter der Marke von drei Millionen Arbeitslosen. Das ist sicher, wenn die Weltwirtschaft nicht dramatisch einbricht. Wir werden jedenfalls beharrlich daran arbeiten, dass die Arbeitslosigkeit weiter sinkt", sagte von der Leyen in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa in Berlin.
Der Arbeitsmarkt ist nach Einschätzung der Ministerin "in einer ausgesprochen robusten Verfassung. Wir haben fast Vollbeschäftigung bei den Jugendlichen, die Langzeitarbeitslosigkeit sinkt und es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass sich da etwas ändert." Damit stehe Deutschland auch im internationalen Vergleich gut da. "Wir sind in Europa im Augenblick ein Fels in der Brandung". Es gebe aber Risiken aus der Euro-Zone. "Deshalb bleiben wir wachsam. Wir sollten aber nicht den Teufel an die Wand malen."
Für den Fall aber, dass die Wirtschaft einbricht, könne die erweiterte Kurzarbeitergeld-Regelung kurzfristig wieder aktiviert werden. Dies gehe aber nur, wenn - wie schon in der schweren Wirtschaftskrise 2008/2009 - Politik, Gewerkschaften und Arbeitgeber zusammenstünden: "Da sind alle gefragt", sagte von der Leyen. Das erweiterte Kurzarbeitergeld zur Stabilisierung der Beschäftigung sei ein "Programm für eine massive Krise. Die zeichnet sich aber in keiner Form derzeit ab."
Spielraum für eine Senkung des Beitragssatzes in der Arbeitslosenversicherung - er liegt derzeit bei 3,0 Prozent - sieht von der Leyen nicht. "Drei Prozent, das ist auf Kante genäht angesichts der großen Aufgaben der Bundesagentur für Arbeit (BA)." Dazu zähle die forcierte Vermittlung von Langzeitarbeitslosen in den ersten Arbeitsmarkt wie "auch die Vermittlung aus Arbeit in Arbeit". 2010 habe es über 9 Millionen solcher Vermittlungen gegeben. Dabei komme es darauf an, "schnell die richtigen Leute in die richtige Position zu bringen". Falsch sei daher die Annahme: "Sinkt die Arbeitslosigkeit, sinken die Aufgaben und Ausgaben der BA."
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Von der Leyen zeigte sich allerdings besorgt über die größer werdende Fachkräftelücke: "Die Fachkräftesicherung in Deutschland ist unser größtes Problem, aber auch unsere größte Chance." Die Regierung habe deshalb die Hürden für die Zuwanderung von Spezialisten aus Nicht-EU-Ländern gesenkt.
Quelle: dpa
Rose schrieb:
am 25. Dezember 2011 um 11:29:18
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Arbeitslosenzahlen
Dies ist ein wahrlich schönes Weihnachtslügenmärchen. Eine Mutter von sieben Kindern, Ärztin und Christin sollte doch
Vorbild sein, besonders an Weihnachten. Aber es kommt der Tag, an dem auch sie die Rechnung zahlt, da hilft ihre ach so gepriesene Intelligenz nicht weiter. Allen ehrlichen und lieben Menschen frohe Weihnachten.
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fundador schrieb:
am 25. Dezember 2011 um 11:28:56
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Rückgang der Arbeitslosigkeit
Man schreit nach ausländischen Fachkräften,weil es versäumt wurde,in Bildung zu investieren;von der Politik
und von den Firmen.Sind diese ausländischen Fachkräfte da,dann werden Deutsche entassen und was sind sie dann ? Richtig, arbeitslos ! Grund: Die Ausländer sind,so meint man, billiger.- Dieses Versagen hat gerade diese Quotenfrau erfolgreich weitergeführt.Sobald die Firmen feststellen,daß deutsche Mitarb.doch die besseren sind,dann haben wir wieder ausländ.H4-Empfänger.Super-Rechnung.
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Nemesis schrieb:
am 25. Dezember 2011 um 11:26:43
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Immer wieder lustig
hier an zusehen wie Betreiber von Zeit/Leiharbeitsfirmen mit wechselden Nicks,mal als Nicole,mal als Resi hier den Leuten
verkaufen wollen in diesen Firmen würden Stundenlöhne von 13,20 bzw 14,-Euro gezahlt. Gerade bei diesen Sklaventreibern Sie regen sich schon auf wenn ein Betroffener normalen Tariflohn haben will. Entweder ist Solches Satire oder man macht sich noch frech lustig über die ausgenommenen Zeitarbeiter. Zeit/Leiharbeit gehört verboten damit man vom erarbeiteten Lohn leben kann.
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