24.11.2007, 11:14 Uhr | dpa / T-Online
Die Logos von Porsche und Volkswagen (Foto: dpa) Der Streit zwischen den VW-Betriebsräten und Porsche wird vor Gericht ausgefochten. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" berichtet, reichten die Wolfsburger am Donnerstag beim Arbeitsgericht Stuttgart eine Klage gegen ihren Großaktionär ein und leiteten damit ein Hauptsacheverfahren ein. Mit dem juristischen Vorstoß wolle VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh die Mitbestimmungsvereinbarung der Porsche-Holding kippen und anschließend neu verhandeln. Die Regelung sieht vor, dass die Arbeitnehmervertreter von Volkswagen und Porsche nach einer Übernahme trotz unterschiedlicher Beschäftigtenzahl gleichgestellt werden.
Betriebsräte berufen sich auf Gutachten
In der Klageschrift berufen sich die VW-Betriebsräte laut "Focus" auf ein Gutachten, das die IG Metall beim Oldenburger Professor Thomas Blanke in Auftrag gegeben habe. Der Arbeitsrechtler komme zu dem Schluss, dass Porsche VW schon jetzt beherrsche und die Wolfsburger an den Verhandlungen zur Mitbestimmung hätte beteiligen müssen.
Themenüberblick - Volkswagen und Porsche
Porsche und VW - Chronik einer engen Beziehung
Quelle: t-online.de
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