Startseite Jetzt online bestellen und 10% Rabatt sichern

Sie sind hier: Home > Wirtschaft > Börse >

VW sieht offenbar Kauf von Suzuki als Option

...

VW sieht offenbar Kauf von Suzuki als Option

19.09.2011, 09:44 Uhr | dpa-AFX, dapd

VW und Suzuki auf Konfrontationskurs (Foto: dpa) (Quelle: dpa)VW und Suzuki auf Konfrontationskurs (Foto: dpa)Der Autobauer Volkswagen gibt sich kämpferisch: Für Europas größten Autobauer ist laut einem Bericht im Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" auch eine Übernahme von Suzuki eine Option. Hintergrund ist der aktuelle Streit über die 19,9-Prozent-Beteiligung der Wolfsburger an den Japanern. Außerdem blicken die Wolfsburger nach Russland. Die VW-Aktie führte im DAX zwischenzeitlich die Liste der größten Verlierer an.



Börsenspiel Trader 2011 - Ring frei! Jaguar zu gewinnen
Video - Die spannendsten Anlagechancen in der Krise
Audi, Bentley und Co. - Die zehn Marken des VW-Konzerns
Überblick - DAX30 Tops Flops Intraday
Nützliche Infos - Wirtschafts-Newsletter hält Sie auf dem Laufenden
Eine Legende - Der VW-Käfer


Bei Kündigung darf VW zukaufen

Suzuki könnte zwar den Vertrag über die Zusammenarbeit mit Volkswagen kündigen, schreibt "Der Spiegel". Damit würde aber auch ein Passus ungültig, nach dem VW seinen Anteil an Suzuki nur mit dessen Zustimmung erhöhen dürfe. Damit wäre der Weg, eine Mehrheit an Suzuki zu übernehmen, frei: "Ich schließe diese Möglichkeit nicht aus", zitiert das Magazin einen Topmanager. VW hält derzeit 19,9 Prozent der Aktien von Suzuki.

Eine Mehrheitsübernahme sei auch schon vor Beginn der Zusammenarbeit im Gespräch gewesen, heißt es in dem Bericht. Demnach war angedacht, dass die Japaner für VW eine zentrale Rolle übernehmen: Der VW-Konzern wollte die Autoentwicklung auf weltweit vier Zentren aufteilen. Bei Suzuki sollten demnach Kleinwagen konstruiert werden. Voraussetzung wäre allerdings, dass VW eine Mehrheit übernimmt.

Suzuki wendet sich von VW ab

Anfang dieser Woche hatten die monatelangen Reibereien zwischen VW und Suzuki ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht. Nachdem Europas größter Autobauer den Japanern vorgeworfen hatte, fremde Motoren einzukaufen und dadurch die Kooperationsvereinbarung zu verletzen, erklärte Suzuki die seit 2009 bestehende Partnerschaft wegen zu starker Einmischung aus Wolfsburg für beendet. Die Japaner verlangten von VW, den knapp 20-prozentigen Anteil an Suzuki wieder abzustoßen.

VW blickt nach Russland

Derweil zeigt sich Volkswagen auch an anderen Märkten interessiert. VW erwartet, dass Russland bis 2013 zum größten Automarkt Europas wird. Im laufenden Jahr würden insgesamt 2,4 Millionen Fahrzeuge abgesetzt, nachdem es 2010 noch 1,9 Millionen gewesen seien, sagte der Leiter des VW-Russlandsgeschäfts, Markus Ozegovich, am Wochenende auf einem Investmentforum in der südrussischen Stadt Sotschi.

Schwierig sei laut Ozegovich allerdings noch der Einkauf in Russland. Die Qualität der Zulieferer sei ein Problem, diese hätten nur eine geringe Produktivität.



Quelle: dapd , dpa-AFX

Inhalt versenden Versenden
Leserbrief An die Redaktion
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus.
Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Diese Mail an
mailing-ifrarr
Artikel versenden
Empfänger
Absender
Name
Name
E-Mail
E-Mail
Nachricht
 

"VW sieht offenbar Kauf von Suzuki als Option" verlinken

Verlinken Sie uns, wenn Ihnen der Artikel "VW sieht offenbar Kauf von Suzuki als Option" gefallen hat.

 
schließen

Kommentare (0)

zum Forum

Thema: "VW sieht offenbar Kauf von Suzuki als Option"

Seite:

Kommentar schreiben

Name
Betreff
Kommentar: (Maximal 500 Zeichen)

Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Haken

Vielen Dank. Ihr Kommentar wurde versendet!

Kommentar schreiben



Zu diesem Artikel/Thema können keine weiteren Kommentare mehr abgegeben werden.

Kommentar melden

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

 

Haken

Vielen Dank! Ihr Hinweis wurde von der Redaktion entgegengenommen.
mailing-ifrarr
Anzeige

Zur breiten Ansicht
© Deutsche Telekom AG 2012

Anzeige