26.01.2011, 14:37 Uhr | oca, dpa-AFX
Bei Europas größtem Autobauer Volkswagen werden die Bänder am kommenden Montag still stehen. Der Grund: Die boomende Nachfrage sorgt offenbar für Engpässe bei den Zulieferern. Die "aktuelle Programmsituation" mache diesen Schritt erforderlich, zitieren die "Wolfsburger Nachrichten" einen VW-Sprecher. Nach Informationen der Zeitung ruht dann die Golf-Produktion ebenso wie die Fertigung von Tiguan und Touran. Die Sonntag-Nachtschicht im Karosseriebau des Tiguan soll entfallen.
Am vergangenen Samstag war aus dem selben Grund bereits eine fest vereinbarte Sonderschicht in der Golf-Produktion abgesagt worden. Nach VW-Angaben wurde in Wolfsburg zwischen Unternehmensleitung und Betriebsrat am kommenden Montag eine Arbeitsruhe vereinbart. Dies gelte für die Fertigungsbereiche I und II sowie angrenzende Bereiche. Mit diesem arbeitsfreien Tag zu Beginn der Zeugnisferien in Niedersachsen werde die Materialversorgung des Werkes stabilisiert.
Wie die Zeitung weiter berichtet will der Konzern offenbar in den Ausbau seiner Produktionskapazitäten investieren. So sollen in der Tiguan-Fertigung für den Umbau der Linie in Woche vor Ostern die Bänder im sogenannten Fertigungsbereich 2 angehalten werden. Eine endgültige Entscheidung stehe aber noch aus, so die Zeitung weiter. Mehr als 240 neue Roboter sollen unterdessen im Fertigungsprozess an unterschiedlichen Stellen zum Einsatz kommen. Derzeit laufen täglich etwa 650 Tiguan vom Band, spätestens im Jahr 2012 sollen es dann mehr als 1000 sein.
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Quelle: dpa-AFX
Klara schrieb:
am 26. Januar 2011 um 21:07:21
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VW@Aachen
Ich wundere mich nicht. Der Container in China ist wohl noch nicht voll. Erst dann geht er raus. Die deutschen Zulieferer wurden
seit Jahren systematisch in die Knie gezwungen, ca. 1/3 haben schon aufgegeben. Merken Sie es jetzt auch, dass wir uns von Asien abhängig gemacht haben?
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klara schrieb:
am 26. Januar 2011 um 21:04:55
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Zwangspause
Ich reibe mir die Hände. Erst wurden die Zulieferer mit Preisdumping in die Knie gezungen, und dann in die Insolvenz getrieben.
Seit Jahren findet eine Vernichtungswelle der erlängerten Werkbänke statt. Nun haben die Herren aus Wolfsburg Probleme bei der Zulieferung von Bauteilen. Ja, ja, China ist weit, und der Transport geht nicht so schnell, wie vom Zulieferer um die Ecke, der auch Sonntags arbeitet. Aber den brauchte man ja nicht mehr, Asien war doch billiger. Jeder bekommt was er verdient.
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... schrieb:
am 26. Januar 2011 um 19:20:21
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@achim
und noch mehr fahrzeuge von vw stehen so oder so in der werkstatt. wo ist da der sinn? dann gern eine rückrufaktion. kostet mich
nichts. mal überlegt?
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