23.01.2012, 11:21 Uhr | dpa-AFX, t-online.de
Die Hängepartie könnte ein Ende finden: Der Volkswagen-Konzernwill nach einem Medienbericht Porsche noch in diesem Jahr komplett übernehmen. Bislang hält VW 49,9 Prozent an der Porsche AG, die verbleibenden 50,1 Prozent könnten zum Preis von 3,9 Milliarden Euro übernommen werden. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".
Ein VW-Sprecher sagte dazu auf Anfrage, zum weiteren Zeitplan äußere sich der Wolfsburger Autobauer nicht. "Grundsätzlich streben wir an, die Transaktion so schnell wie möglich abzuschließen."
Der "Spiegel" hatte berichtet, dass Finanzexperten einen Weg gefunden hätten, die Steuern für die Übernahme deutlich zu reduzieren. Die Porsche-Anteile sollten demnach nicht von VW, sondern von einer Zwischenholding erworben und gehalten werden. Wenn die Steuerbehörden diese Lösung akzeptieren, könne das Geschäft durchgezogen werden.
Ein Hindernis war bislang, dass ein Kauf der Anteile erst Ende 2014 steuerfrei wäre, sonst müsste VW mehr als eine Milliarde Euro Steuern zahlen. Dazu sagte der VW-Sprecher, zu Spekulationen über die Ausgestaltung der einzelnen Elementen eines möglichen Konzepts äußere sich Volkswagen nicht.
Auch ein zweites Hindernis soll laut "Spiegel" aus dem Weg geräumt werden: Mit einem Zusatzvertrag soll sichergestellt werden, dass Porsche innerhalb des Konzerns weitgehend eigenständig bleibt und über Investitionen und Modellpolitik selbst entscheiden kann. Das fordert der Porsche-Betriebsratsvorsitzende Uwe Hück. Er könnte in den VW-Aufsichtsrat mit einziehen und die Interessen des Sportwagenherstellers vertreten.
Mit dem Boxster werden neue Maßstäbe in dieser Klasse gesetzt.
Juristische Altlasten verhinderten die Pläne von Volkswagen zur Eingliederung der Sportwagen-Schmiede in den VW-Konzern. Dabei war nach dem langen und schmutzigen Machtkampf eigentlich seit Mitte 2009 alles bis ins kleinste Detail festgelegt worden. Doch milliardenschwere Investorenklagen machten die ursprünglichen Pläne zunichte.
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Quelle: t-online.de , dpa-AFX
rap schrieb:
am 24. Januar 2012 um 09:58:29
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@Arbeitnehmer
Sicher finden Sie den, er nennt sich "Steuerberater". Ein "einfacher Arbeiter" hat allerdings sowieso so eine
geringe Steuerlast (Beispiel: Bei 2500,-- Brutto im Monat, verheiratet, 1 Kind sind es 127,33 € Lohnsteuer und 0,00 € Soli, oder rund 5,1% Steuersatz), daß sich kaum noch Sparpotential finden lässt. Im Vergleich, der "böse Gutverdiener" mit 8000,-- Brutto zahlt mehr als 14 x soviel EkSt (~1900,-- €) und hat einen Steuersatz von 23%.
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rap schrieb:
am 24. Januar 2012 um 09:50:44
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@Karlo
Ganz sicher kommt bei Ihnen keine Steuerfahndung wegen 10 Cent Steuerschuld. "Schlupflöcher" im Steuerrecht gab es, gibt es
und wird es immer geben - schon weil die Gesetzgebung viel zu kompliziert ist und diese dadurch schafft Nutzen darf sie jeder, auch Sie. Der Punkt wird allerdings sein, daß Sie, wie in etwa 30% der Bevölkerung in DE, sowieso keinerlei Lohn/Einkommensteuer bezahlen - da ist dann natürlich auch nichts mehr zu sparen.
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Arbeitnehmer schrieb:
am 23. Januar 2012 um 14:06:27
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Porsche-Übernahme
Der Bericht lässt hoffen. Vielleicht finde ich als einfacher Arbeiter - ohne irgend welche Anlagemöglichkeiten - auch
einen Berater , der mir Wege aufzeigt , meine Steuerschuld zu verringern. Leider ist es doch in D so , daß unser ach so hartes Steuergesetz immer weicher wird , je höher die Euro - Summe ist. Und wir wollen dann mit dem Finger auf Griechenland zeigen ? Sehr heuchlerisch !
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