05.07.2010, 14:16 Uhr | AFP
Milliardär Warren Buffett verschenkt fast zwei Milliarden Dollar für wohltätige Zwecke (Foto: Reuters)
Nach seinem Appell an die Spendenbereitschaft der Superreichen dieser Welt geht US-Milliardär Warren Buffett mit gutem Beispiel voran: Wie aus Dokumenten der US-Börsenaufsicht hervorgeht, stiftete Buffett Aktien seiner Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway im Wert von 1,93 Milliarden Dollar (etwa 1,53 Milliarden Euro) an insgesamt fünf Wohltätigkeitsorganisationen. Den Löwenanteil von 20,4 Millionen Aktien aus dem Besitz des 79-Jährigen im Wert von 1,6 Milliarden Dollar erhielt demnach die Stiftung von Bill und Melinda Gates, die sich unter anderem für die Behandlung und Bekämpfung schwerer Krankheiten weltweit einsetzt. Weitere Anteilscheine gingen an die Susan Thompson Buffett Foundation, die nach der verstorbenen Ehefrau des Investors benannt ist, sowie an die Stiftungen ihrer gemeinsamen Kindern Howard, Peter und Susan.
Buffett und Gates, die zu den reichsten Männer der Welt gehören, hatten Mitte Juni in einem Beitrag für das Magazin "Forbes" an alle wohlhabenden Amerikaner appelliert, mindestens die Hälfte ihres Vermögens wohltätigen Zwecke zur Verfügung zu stellen. Buffett kündigte dabei an, dass mehr als 99 Prozent seines Vermögens noch zu Lebzeiten oder bei seinem Tod an Stiftungen gehen sollten. Der Wert seiner Investmentgesellschaft wird auf etwa 47 Milliarden Dollar (etwa 38 Mrd. Euro) geschätzt. Bereits 2006 hatte Buffett versprochen, jährlich einen Teil seiner zehn Milliarden Aktien der Gates-Stiftung zu überschreiben - und betreibt das seitdem mit wachsender Begeisterung. Die beiden Freunde erhoffen sich von ihrem Einsatz Spenden in Höhe von 600 Milliarden Dollar.
Buffetts Spenden-Pläne bedeuten, dass dem Milliardär letztlich noch 500 Millionen Dollar zum Leben bleiben. Allein die Zinsen daraus sollten einem netten Lebensabend genügen. Selbst mit einer Mini-Verzinsung von nur einem Prozent blieben Buffett dann jährlich noch 5 Millionen Dollar reine Zinsen - genug für ein Rentner-Leben in Saus und Braus. Doch seine Holding Berkshire Hathaway wirft mehr als ein Prozent jährliche Gewinne ab. Trotz Rückschlag in der Finanz- und Wirtschaftskrise hat sich der US-Aktienkurs in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. Die teure Aktie wird auch in Deutschland gehandelt: Wer sich eineBerkshire Hathaway-Aktie ins Depot legen möchte, muss etwa 94.000 Euro berappen.
Quelle: AFP , t-online.de
Gonzo schrieb:
am 4. Juli 2010 um 15:57:13
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Spende
Wohin die Spenden wirkliche gehen und wen sie erreichen, kann niemand genau sagen. Und genau das ist das Problem.
Im erstem Moment hat
Herr Buffet die Beifallklatscher und Bewunderer auf seiner Seite.
Könnte aber auch sein, dass das ganze nur ein Werbegag ist. Mehr Transparenz wäre begrüssenswert und der Sache auch dienlich.
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eddi schrieb:
am 4. Juli 2010 um 15:56:59
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Vererben
Auch ich werde mein Erbe noch zu Lebzeiten verteilen. Freiwillige meldet euch!!! JEDER hat die Chance etwas zu bekommen! - Sagte ich
bereits, das es sich dabei um Schulden handelt? - Egal, meldet euch!!!
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Gate schrieb:
am 4. Juli 2010 um 15:53:39
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Spenden
Nobel--aber trozdem sollte man mal vorsichshalber bei der hungerten Bevölkerrung in der ganzen WElt nachfragen -ob sie jetzt auch
sattgeworden sind --
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