
30.01.2011, 09:35 Uhr | Spiegel Online
Preis- und Mietniveau für Wohnimmobilien (Grafik: Spiegel Online/F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH)
Teurer Süden, billiger Osten: Ein Index vergleicht, wie hoch Mieten und Immobilienpreise in Deutschland sind. Für Münchner ist Wohnraum demnach besonders kostspielig.
Nirgendwo ist das Preis- und Mietniveau für Immobilien so hoch wie im Freistaat Bayern. Das zeigt eine Untersuchung des Instituts Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt (F+B). Demnach müssen Menschen im Landkreis München für ihre Wohnungen und Häuser mehr als doppelt so viel hinblättern wie im Bundesdurchschnitt üblich.
Für die Untersuchung hat F+B die Preisentwicklung von Eigentumswohnungen, Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Doppel- und Reihenhäusern ausgewertet. Die Preise wurden mit den Trends von Neuvertrags- und Bestandsmieten von Wohnungen und den Ertragswerten von Mehrfamilienhäusern kombiniert. So ist ein Index entstanden, der "Aussagen über den gesamten Wohnungsmarkt ermöglicht", sagt Julian Wartenberg von F+B.
Im Bundesdurchschnitt liegt der Indexwert bei 100. Wer will, kann davon ausgehend bis in die Landkreise hinein nachsehen, wie teuer er im Vergleich wohnt (siehe Tabelle für die 20 teuersten Städte und für die 20 günstigsten Orte in Deutschland). Ein Beispiel: Für Frankfurt liegt der Wert bei 156,6 - und damit rund 57 Prozentpunkte über dem bundesweiten Durchschnitt.
Der Studie zufolge liegen die acht teuersten Landkreise und kreisfreien Städte allesamt in Bayern. Auch dahinter dominiert der Süden. Mit Hamburg folgt die erste norddeutsche Stadt im Ranking der teuersten Regionen erst auf Platz 22.
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Am günstigsten ist das Preis- und Mietniveau in Ostdeutschland. So zahlen Menschen im sächsischen Görlitz im Schnitt viermal weniger als im Landkreis München. Berücksichtigt werden muss allerdings, dass es selbst innerhalb der einzelnen Städte große Schwankungen gibt - so sind beispielsweise die Mieten im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg deutlich höher als in Marzahn.
In Euro lässt sich der Gesamtindex nicht ausdrücken, weil unterschiedliche Arten von Immobilien zusammengefasst wurden. In den einzelnen Bereichen gibt es zudem deutliche Unterschiede. So sind beispielsweise die Quadratmeterpreise bei Neuvertragsmieten für eine 75-Quadratmeter-Wohnung im Bundesdurchschnitt zwischen 2004 und 2010 von 6 Euro auf 6,30 Euro gestiegen. Im gleichen Zeitraum fielen die Quadratmeterpreise für Einfamilienhäuser im Bundesdurchschnitt von 1670 auf 1640 Euro.
Alle untersuchten Arten von Immobilien zusammengenommen, blieben die Preise zwischen 2004 und 2009 relativ konstant - doch im Jahr 2010 stiegen sie im Bundesdurchschnitt um fast drei Prozent. "Aus makroökonomischer Sicht liegt dies sicherlich auch daran, dass in den letzten Quartalen die Wirtschaft, gemessen an der Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts, kräftig gewachsen ist und gleichzeitig die Hypothekenzinsen gesunken sind - eine für die Nachfrage nach Immobilien sehr förderliche Konstellation", sagen die Experten von F+B.
Quelle: Spiegel Online
Highman schrieb:
am 31. Januar 2011 um 00:41:57
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... Jammerland ...
... liegt nun mal im Wohneigentums weit hinten - bei den Urlaubsreisenden und Autobesitzern aber weit vorne. Jeder muss
wissen, wofür er sein geld ausgibt ... entweder man jammert hier im Blog rum oder man überlegt, wie man sein Einkommen verbessern kann oder arbeitet: ich mach mich mal zur Arbeit auf und lass Euch alleine rumjammern!
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christa schrieb:
am 30. Januar 2011 um 18:22:19
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was wohnen in deutschland kostet
wir sind ein rentnerehepaar, leben in münchen und zahlen für Lebensunterhalt und Miete das doppelte,wie
sonst in Deutschland. Eine Wohnung kann man hier nicht kaufen, da auch doppelt so teuer wie im Rest von Deutschland. Ins Umfeld zu ziehen (150 km Entfernung) ist genauso
teuer. Wir sagen: nie wieder München und dazu noch eine mehr als unfreundliche Bevölkerung!
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Dieter schrieb:
am 30. Januar 2011 um 15:04:31
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Wohnen in Deutschland
Ja die Nachfrage ist ja so gewaltig!
Wir haben ja alle so viel Geld um uns ein Haus zukaufen.
Die Immobilien kosten
heute in Euro was Sie in früher in DM gekostet haben, auch die alten Bruchbuden von 1950 / 1960!!!
Ich bin doch nicht blöd und Arbeite ein Leben lang so ein Haus ab und wenn ich fertig bin mit bezahlen bin ich 80 Jahre und spring in die Kiste!!!!
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