13.12.2010, 19:00 Uhr | dpa-AFX
DIW: Reiche sollen zum Abbau der Staatsverschuldung beitragen (Foto: imago) (Quelle: imago)
Private Vermögen in Deutschland sollen stärker belastet werden. Das fordert das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin, um die wachsende Staatsverschuldung in Deutschland in den Griff zu bekommen. Die "Saarbrücker Zeitung" berichtet dies unter Berufung auf den neuesten DIW-Wochenbericht, der an diesem Mittwoch offiziell erscheint.
Nach Angaben des Blatts heißt es in dem Bericht, es sei eine mittelfristige Konsolidierung notwendig. Dazu müssten einerseits mit einem ausgewogenen Mix Ausgaben gekürzt und Steuern erhöht werden. Daneben könne man die höheren Einkommen und Vermögen belasten, die in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zugenommen hätten.
Hintergrund der Überlegung sei die Erkenntnis, dass die deutsche Staatsverschuldung durch die internationale Wirtschafts- und Finanzkrise in Relation zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) Ende 2010 bei etwa 75,5 Prozent liegen werde. Vor drei Jahren seien es noch 65 Prozent gewesen. Zugleich hätten sich die Vermögen der privaten Haushalte seit 1991 um 99 Prozentpunkte gemessen am Bruttoinlandsprodukt erhöht. Vor diesem Hintergrund empfiehlt das DIW eine Reform der Erbschaftsteuer beziehungsweise eine einmalige Vermögensabgabe.
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Das DIW ist ein unabhängiges Wirtschaftsforschungsinstitut, nach eigenen Angaben das größte in Deutschland. Es wird überwiegend aus öffentlichen Mitteln finanziert.
Quelle: dpa-AFX , t-online.de
rpm schrieb:
am 13. Dezember 2010 um 21:41:22
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Staatsverschuldung
Hallo DIW, warum schlagt ihr nicht vor, ALLE ZU ENTEIGNEN und anschliessend Essensgutscheine zu verteilen ?? Das wäre
doch noch viel effektiver und wir würden uns für die Zukunft das ganze Geld für Forschungsinstitute mit schwachsinnigen Ideen sparen.
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bubbes schrieb:
am 13. Dezember 2010 um 20:43:03
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werner
hallo, weiß nicht wovon sie noch träumen , ich als rentner bezahle 3x krankenkasse von meiner auch privaten versicherung und wenn
ich die strassen mit meinem wb verstopfen sollte, dafür zahle ich spd sei dank auch sehr viel autosteuer, sie werden aber nie in diesen genuss kommen woher auch Ich habe dafür 45 jahre malocht sie auch??
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CorC schrieb:
am 13. Dezember 2010 um 20:01:38
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DIW Staatsverschuldung
"DIW ist ein unabhängiges Wirtschaftsforschungsinstitut; es wird überwiegend aus öffentlichen Mitteln
finanziert."
Es ist mir schleierhaft, wie dieses Institut u n a b h ä n g i g sein kann (wenn es vom Staat abhängig ist) ???
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