17.12.2010, 09:52 Uhr | dapd
Der Verkauf von Christbäumen ist nach Branchenangaben bundesweit gut angelaufen. Damit wird voraussichtlich an die hohen Absätze des Vorjahres angeknüpft, wie Ursula Geismann, Pressesprecherin des Hauptverbandes der Deutschen Holzindustrie (HDH), sagte. 2009 seien bundesweit 29 Millionen Christbäume verkauft worden. 2007 waren es den Angaben nach 28,3 Millionen, 2005 insgesamt 27,7 Millionen. Wie in den vergangenen Jahren stellten deutsche Forstbetriebe 70 Prozent der angebotenen Bäume, 30 Prozent stammten aus dem Ausland, vor allem aus Dänemark.
Stärker vertreten seien diesmal Weihnachtsbäume aus Polen und Tschechien. Forstbetriebe dieser Länder nutzen den sinkenden Anbau von Weihnachtsbäumen in Deutschland, um auf dem Markt Fuß zu fassen, sagte Geismann. Die Bereitschaft deutscher Landwirte, ein Feld für acht bis zwölf Jahre für die Baumzucht zu bestellen, sei deutlich gesunken. Rapsfelder erschienen oft rentabler.
Für die hohe Nachfrage nach Christbäumen sorgten auch dieses Jahr vor allem die vielen Single-Haushalte sowie der Trend zum Zweitbaum für Balkon oder Terrasse. Hinzu kämen vielerorts Firmen, Behörden und soziale Einrichtungen, die einen Baum aufstellten.
Künstliche Christbäume seien nach wie vor ein Nischenprodukt und machten nur zwei bis fünf Prozent des Marktes aus. "Der Wunsch nach Natürlichkeit hat stark zugenommen. Verbraucher wollen zu Weihnachten Bienenwachskerzen und einen echten Weihnachtsbaum. Da passen Kunstbäume einfach nicht", sagte Geismann.
IG-BAU-Bundesvorstand Harald Schaum rät Käufern, beim Kauf auf Qualität zu achten. "Wer mit gutem Gewissen vor dem Weihnachtsbaum sitzen möchte, achtet beim Kauf auf ein Öko-Siegel", sagte er. Ideal seien Bäume aus nahe gelegenen Wäldern, sodass der Transportweg möglichst kurz ist. Forstbetriebe mit Umweltzertifikat verzichteten zudem auf Pestizide.
Ein weiterer Tipp des Fachmannes: Wer sich die Mühe macht, selbst zum nächsten Waldbauern oder Forstamt zu fahren, hat die größte Auswahl und wird mit besonders frischen Bäumen belohnt, die lange halten. Zudem können die Käufer dort ihre Bäume im Wald selbst schlagen.
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Quelle: dapd
Hartloff schrieb:
am 11. Dezember 2010 um 13:56:05
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Weihnachten in Kusel
Bei uns vergeht das stimmung.
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Kuseler Rentner schrieb:
am 11. Dezember 2010 um 12:52:37
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Weihnachten in Kusel
Ich kaufen nicht mehr beim unsere Kuseler Gartner. Hier stimmt garnicht mehr.
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Rentner schrieb:
am 11. Dezember 2010 um 12:45:17
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Weihnachten 2010
Weihnacht Baum, Advent Kranz, Streu Salz, Winter Reifen und Glüh Wein. Hier lauft das mies geschaft von Abzocker.
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