14.06.2011, 14:46 Uhr | dpa-AFX
"Letzter Diktator Europas": Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko (Foto: imago) (Quelle: imago)
Die vor dem Ruin stehende Republik Weißrussland hat den kompletten Verkauf des Düngemittelherstellers Belaruskali für 30 Milliarden US-Dollar (20,7 Milliarden Euro) in Aussicht gestellt. "Legen Sie mir das Geld auf den Tisch, dann sind Sie morgen Chef des Unternehmens", sagte Staatspräsident Alexander Lukaschenko in Minsk.
Berichten zufolge soll der russische Oligarch Sulejman Kerimow vor einer Beteiligung am drittgrößten Kali-Hersteller der Welt stehen. "Ich habe noch mit niemandem verhandelt", erklärte dazu Lukaschenko. Die Ex-Sowjetrepublik ist in ihrer schwersten Finanzkrise seit 20 Jahren massiv auf Auslandshilfe angewiesen.
"Es gibt Interessenten, aber es wird nicht billig", sagte Lukaschenko nach Angaben der Agentur Belapan. "Mit 30 Milliarden Dollar können wir drei andere Unternehmen wie Belaruskali mit neuer Technologie aufbauen und haben noch Geld übrig für das Volk." Bisher hieß es, die autoritäre Führung in Minsk wolle höchstens die Hälfte des Unternehmens verkaufen.
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Zuletzt forderten aber Russland und der Internationale Währungsfonds (IWF) von Weißrussland, im Kampf gegen den Staatsbankrott verstärkt Staatsvermögen zu verkaufen. Erst am Vortag hatte Russland wegen unbezahlter Rechnungen von 1,5 Milliarden Rubel (etwa 37 Millionen Euro) Stromlieferungen an Weißrussland reduziert.
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Quelle: dpa-AFX
Nodda schrieb:
am 11. Juni 2011 um 21:31:08
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Weißrußland
Hallo Angela..kannst Du mir nicht mit deutschem Steuergeld aushelfen. Du hilfst doch gerne. Gruß von Lukaschenko.
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ein Vergleich gewagt! schrieb:
am 11. Juni 2011 um 13:51:50
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Weißrussland verscherbelt
Naja, mit diesen betriebswirt- und volkswirtschaftlichen Kenntnissen wird er auch sein Land regiert haben. Nur
können es unsere besser? Welche Fantasiebeträge werden aufgeboten, um den Euro und die EU zu retten. Und soll jetzt nicht der nächste Balkanstaat der nichts zu bieten hat was die anderen nicht auch hätten, nämlich am Tropf von Deutschland hängen, neues EU-Mitglied werden? Und ist die EU demokratisch?
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Pfatzolisator schrieb:
am 10. Juni 2011 um 21:58:28
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Schöne Gelegenheit...
...einen der letzten unverhohlenen Diktatoren am ausgestreckten Arm verhungern zu lassen. Der große Führer kann doch
sonst auch alles, bestimmt kann er auch Geld scheißen.
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