29.12.2010, 13:44 Uhr | dpa-AFX
Immer weniger Häuser müssen zwangsversteigert werden (Foto: imago) (Quelle: imago)
Den deutschen Immobilienbesitzern scheint es wieder besser zu gehen: So ist die Zahl der Zwangsversteigerungen von Immobilien an deutschen Amtsgerichten in 2010 erneut zurückgegangen. 82.208 Gerichtstermine listet der Ratinger Fachverlag Argetra für das ablaufende Jahr auf - 5,1 Prozent weniger als 2009. Die Summe der Verkehrswerte fiel demnach um 9,8 Prozent auf 13,6 Milliarden Euro.
Auch im nächsten Jahr rechnet Argetra-Sprecher Winfried Aufterbeck bei anhaltend guter Konjunktur mit einer weiteren Normalisierung: "Ein Rückgang der Arbeitslosigkeit geht einher mit dem Rückgang der Zwangsversteigerungen", berichtete er. Vor acht Jahren - nach dem Platzen der Internetblase - waren die Termine erstmals von knapp 80.000 (2001) auf fast 88.000 hochgeschnellt. Höhepunkt war 2005 mit mehr als 92.500 Ansetzungen.
73 Prozent der Immobilien kamen 2010 erstmals unter den Hammer, rund 27 Prozent wurden zum wiederholten Mal angeboten. Zu jeweils einem Drittel wurden Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Eigentumswohnungen aufgerufen, 26 Prozent waren Gewerbe oder Geschäftshäuser, der Rest Grundstücke und Garagen. Die zeitliche Spanne zwischen der Beschlagnahme eines Objektes und der Veröffentlichung des ersten Versteigerungstermins betrage zwischen 347 und 586 Tagen, teilte der Verlag mit.
Die Termine gingen in den Bundesländern Schleswig-Holstein (minus 12,6 Prozent), Niedersachsen (minus 10,2 Prozent), Bayern (minus 11,5 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (minus 10,5 Prozent) um mehr als ein Zehntel zurück. Den Rückgang in Hamburg um 42 Prozent auf 411 Termine begründete der Verlag mit einem Großobjekt, dessen Wohnungen 2009 zum Teil einzeln angeboten worden waren. Er registrierte lediglich in Bremen (plus 28,4 Prozent) und im Saarland (plus 4,9 Prozent) mehr Gerichtstermine als 2009.
Quelle: dpa-AFX
Mike Kent schrieb:
am 14. Januar 2011 um 18:49:27
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Glaube ...
KEINER Statistik, welche du nicht selbst gefälscht hast! Mutti (IM Erika) hat 2010 2 x die Chefredakteure in Kanzleramt bestellt,
damit diese NICHT die Wahrheit verbreiten!
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Pedro schrieb:
am 2. Januar 2011 um 08:14:57
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Zwangsversteigerungen
Wers glaubt wird seelig und wers nicht glaubt wird mehlig!! Würde mich doch sehr interessieren wer so einen
Scheißdreck schreibt und wo die Umfragen gemacht wurden. Wahrscheinlich in einem Dorf mit 500 Einwohner!!
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100oktan schrieb:
am 31. Dezember 2010 um 18:47:50
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Interessant
ist doch die Tatsache, daß ausgerechnet Oscar-Land (Saarland) und Faulpelzland (Bremen) Zunahmen zu verzeichnen haben. In diesen
Gegenden hat die jahrzehntelange linkorientierte Politik den Menschen den Arbeitswillen ausgetrieben. Deshalb lassen sie lieber ihr Haus versteigern, als die Ärmel hochzukrempeln.
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