02.02.2011, 15:04 Uhr | dpa-tmn, wid, t-online.de - mmr
Dämmungen und Dichtungen an Haus und Wohnung werden in Zeiten explodierender Heizkosten immer wichtiger. Wenn es trotz aufgedrehter Heizung zu kalt im geschlossenen Zimmer ist, kann das auch an einer undichten Tür liegen. Dies lässt sich mit Hilfe eines Papierstreifens überprüfen, rät der TÜV Süd in München.
Der Streifen wird zwischen Türstock und Tür gehalten, anschließend wird die Tür geschlossen. Lässt sich der Streifen herausziehen, ist der Dichtungsgummi spröde oder undicht und erfüllt nicht mehr seine Funktion, erläutern die TÜV-Experten. Sie empfehlen, die Dichtungen mindestens alle fünf Jahre zu überprüfen.
Wenn es zwischen zwei Räumen erhebliche Temperaturunterschiede gibt, kann sich auch das Türblatt verwölbt haben. Dann schließt die Tür den Angaben zufolge nicht mehr richtig und kann nur noch ausgetauscht werden. Mieter und Hauseigentümer beugen einer solchen Verwölbung vor, indem sie die Temperatur in beiden Räumen angleichen.
Diese Maßnahmen sind sinnvoll, werden doch erheblich steigende Heizkosten erwartet. Zuletzt warnte Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle die Verbraucher gar vor einem nahenden Heizkosten-Schock mit hohen Nachzahlungen bei Nebenkosten. Zudem sind die Öl- und Gaspreise weiterhin auf Klettertour. Der Preis für ein Barrel Rohöl der Nordsee-Sorte Brent sprang erstmals seit gut zwei Jahren über die 100-Dollar-Marke.
Und das neue Zweijahreshoch wirkt sich unmittelbar auf den Heizölpreis aus. Angesichts dieses hohen Preisniveaus raten Experten, in die energetische Sanierung zu investieren. "Die Investitionen in neue Heiztechniken rechnen sich durch die geringeren Nebenkosten", erklärt Claudia Rist vom Landesprogramm Zukunft Altbau des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Baden-Württemberg. Weitere positive Effekte einer Sanierung seien ein behaglicheres Wohnen und mehr Klimaschutz.
Der beste Weg, sich vom Ölpreis unabhängig zu machen, seien für Hausbesitzer Energieeinsparmaßnahmen und der Umstieg auf erneuerbare Energien. Der Energiebedarf von Altbauten kann durch eine energetische Sanierung deutlich reduziert werden.
Mit rund 30 bis 50 Prozent Reduktion kommt die Dämmung der Gebäudehülle auf den größten Anteil Energieeinsparung. Weitere zehn bis 20 Prozent werden durch eine neue Heizung erreicht. Neue Fenster und eine thermische Solaranlage senken den Energiebedarf um jeweils rund zehn Prozent.
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Quelle: dpa-tmn , sid , t-online.de
Isolierschaum-Fan schrieb:
am 21. Januar 2012 um 11:02:28
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Kerndämmung
Um den steigenden Kosten entgegenzuwirken, ist eine Kerndämmung oder andere Sanierung schon sinnvoll. Man will ja nicht
komplett den Energiekonzernen ausgeliefert sein.
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Klaus schrieb:
am 27. April 2011 um 18:57:51
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Sinnloses Häuserdämmen
natürlich sollten schlechte Häuser gedämmt werden, aber hört aus alles über ein Kamm zu scheren. Bei sehr
vielen ist die Dämmung nach 2-3 Jahren verrutscht und dann ist es schlimmer als vorher. Das totalabdichten von Gebäuden ist ja nun der
größte Schwachsinn, damit wird das menschliche Wohlfühlgefühl vollens mit Füßen getreten. Es sollte immer eine natürliche
Zirkulation vorhanden bleiben. Das hat sich über all die hunderte Jahre bewärt. Die Schimmelbildung muß unbedingt vermieden werden.
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Freidenker schrieb:
am 4. Februar 2011 um 17:02:54
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Dämmen und Abdichten
Gut so, lieber im Mief ersticken als in Kälte erfrieren.
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