31.01.2012, 14:38 Uhr | dpa-AFX, dapd, AFP
Arbeitslosenquote leicht gestiegen Die Zahl der Jobsuchenden in Deutschland hat wieder die Drei-Millionen-Grenze überschritten.
Der Winter hat die Zahl der Jobsuchenden im Januar erstmals wieder über die Drei-Millionen-Marke steigen lassen. Insgesamt seien zum Jahresbeginn 3,082 Millionen Männer und Frauen ohne Arbeit gewesen, teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) mit. Dies sind 302.000 Arbeitslose mehr als im Dezember 2011, aber 264.000 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich im Vergleich zum Vormonat um 0,7 Prozent auf 7,3 Prozent.
BA-Chef Frank-Jürgen Weise sagte, die Zunahme habe "rein jahreszeitliche Gründe". Es gebe auf dem Arbeitsmarkt weiter einen positiven Trend. "Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung haben weiter deutlich zugenommen, und die Nachfrage nach Arbeitskräften lag auf hohem Niveau", erläuterte er. Jahreszeitliche Einflüsse herausgerechnet, ergebe sich gegenüber Dezember ein saisonbereinigter Rückgang um 34.000 Jobsuchende.
Als Gründe für die saisonalen Anstieg der Arbeitslosigkeit nannte Weise das Ende des Weihnachtsgeschäfts und den Verzicht der Unternehmen auf Neueinstellungen. Das bisher milde Winterwetter habe sich dagegen positiv ausgewirkt, die aktuelle Kältewelle werde sich voraussichtlich im Februar niederschlagen, sagte er. Im Jahresschnitt sei weiter mit einer Arbeitslosenzahl von "knapp unter drei Millionen" zu rechnen, da das Jahr von konjunktureller Eintrübung geprägt sei.
Die Lage auf dem Arbeitsmarkt sei derzeit vor allem von einer Zunahme der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung geprägt. Die Zahl der Teilzeitstellen habe sich von November 2010 bis November 2011 um knapp 400.000 erhöht und die der Vollzeitstellen um 300.000. Bei den vollen Stellen habe Deutschland nahezu den Stand vor der Wirtschaftskrise erreicht.
Vor allem die Metall- und Elektroindustrie, die Logistikbranche sowie das Hotel- und Gastgewerbe suchen Weise zufolge weiter Mitarbeiter. Offene Stellen gibt es laut der Bundesagentur vor allem auch bei den Zeitarbeitsunternehmen. Seit Monaten stammt demnach jede dritte Stelle aus dieser Branche.
Der Arbeitsmarkt läuft rund: Viele Unternehmen in Deutschland suchen gut ausgebildete Arbeitskräfte. zum Video
Langzeitarbeitslose haben es laut Weise aber weiter schwer, eine Stelle zu finden. Vor allem durch Änderungen in der statistischen Erfassung stieg die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Januar stark auf 1,048 Millionen an. Im Dezember hatte die Bundesagentur noch 855.000 Langzeitarbeitslose gezählt. Diese Zahl korrigierte sie im Nachhinein auf 1,017 Millionen noch oben.
Durch das Beseitigen von Fehlerquellen seien die Angaben "jetzt konkret richtiger und die Zahlen tatsächlich höher", sagte Weise. Man habe vor allem die von 41 neuen Optionskommunen betreuten Langzeitarbeitslosen jetzt in die Statistik einbezogen.
In den östlichen Bundesländern erhöhte sich Arbeitslosigkeit im Januar stärker als im Westen. Sie kletterte dort von 10,6 Prozent im Dezember auf jetzt 11,9 Prozent. Im Westen ergab sich ein Plus von 5,6 Prozent auf jetzt 6,2 Prozent. Die niedrigste Quote hat derzeit Baden-Württemberg mit 4,1 Prozent. Bayern liegt mit 4,2 Prozent auf Platz zwei. Auch am Ende der Rangliste gab es einen Wechsel. Das Land mit der höchsten Quote ist jetzt Mecklenburg-Vorpommern mit 14 Prozent. Berlin liegt mit 13,2 Prozent auf dem vorletzten Platz. Drittletzter ist Sachsen-Anhalt mit 12,8 Prozent.
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Quelle: AFP , dapd , dpa-AFX
Stromberg2011 schrieb:
am 31. Januar 2012 um 21:15:44
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JOBS
Es sind ein paar Bewerberkurse, 1 Euro Jobs und andere unsinnige Maßnahmen ausgelaufen.Ab März fangen neue Kurse an.
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Eddy2004 schrieb:
am 31. Januar 2012 um 18:22:41
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job
Sie@Baumannü und @Ziu57 haben recht mit der Automatisierung.Vor langen Jahren haben sich Politiker und Wissenschaftler darüber
ausgelassen.Die sogenannte 80 zu 20 Gesellschaft, weil es für jeden Menschen keine Arbeit mehr geben wird wegen Roboter,Computer u.s.w.,dass müßte jeden eigentlich klar sein.
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Ziu57 schrieb:
am 31. Januar 2012 um 17:43:42
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«Wegen abnormer Anfragenflut mieten Schweizer Banken Hotelschliessfächer»
Mindestens 11 Milliarden Euro sind im letzten Trimester illegal
aus Italien geschafft worden. Dies behauptet Attilio Befera, Direktor der italienischen Steuerbehörden in einem Interview mit der italienischen Tageszeitung «La Repubblica». Die Kapitalflucht aus Italien sei dermassen gross, «dass einige Schweizer Banken begonnen haben, Hotelschliessfächer zu mieten, weil sie nicht mehr im Stand sind, die abnorme Menge an Aufträgen aus Italien zu verarbeiten», sagt Attilio Befera.
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