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Windanlagenbau im Meer kommt nur schleppend voran

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Windanlagenbau im Meer kommt nur schleppend voran

11.01.2012, 19:20 Uhr | dpa-AFX, dapd

Die Regierung setzt bei der Energiewende auf die Offshore-Windkraft (Quelle: dapd)

Die Regierung setzt bei der Energiewende auf die Offshore-Windkraft (Quelle: dapd)

Die Erschließung der Windkraft im offenen Meer kommt offenbar nur schleppend voran. Von rund 10.000 Windrädern, die auf dem zu Deutschland gehörenden Festlandsockel von Nord- und Ostsee bis 2030 mit einer Leistung von 25 Gigawatt zur Energiewende beitragen sollen, stehen derzeit erst 27 mit einer Leistung von 135 Megawatt. Das teilte der zuständige Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Klaus-Dieter Scheurle, in Berlin mit.

2000 Offshore-Anlagen genehmigt

Bei diesem Gebiet geht es um die "ausschließliche Wirtschaftszone" (AWZ) Deutschlands, die bis zu 200 Seemeilen weit ins offene Meer reichen kann, ihre Grenzen jedoch besonders in der Ostsee durch die relativ nahe gelegenen Küstenzonen der Nachbarländer findet. Genehmigt sind immerhin bereits mehr als 2000 solcher Offshore-Anlagen.

Zu wenige Arbeitsschiffe

Doch beim Bau der Anlagen passiert noch zu wenig: Derzeit verhindern nach den Worten der Präsidentin des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), Monika Breuch-Moritz, sowohl "natürliche Widerstände" als auch die Verfügbarkeit einschlägiger Arbeitsschiffe und Probleme bei der Netzanbindung den weiteren Ausbau.

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Behörde beobachtet Sohlenvertiefungen

An einigen Anlagen sind laut Breuch-Moritz in der Umgebung der Verankerung im Boden Sohlenvertiefungen, sogenannte Auskolkungen, entstanden, wie sie in kleinem Maßstab auch neben Gegenständen im Strand bekannt sind. Sie messen nach Angaben der BSH-Experten bis zu 7,5 Meter Tiefe; bislang sei aber keine Gefährdung der Standsicherheit der Windräder festzustellen. Das Phänomen werde genau beobachtet, sagte Scheurle, die Messergebnisse würden in künftige Genehmigungsverfahren einfließen.


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Quelle: dapd , dpa-AFX

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Kommentare (8)

zum Forum

Thema: "Windanlagenbau im Meer kommt nur schleppend voran"

Dr.Weissmann schrieb: am 17. Januar 2012 um 21:56:01
(1) (0) Windanlagen im Meer
Jetzt werden die Umweltfuzis Sturm laufen, weil das Kabel vom Meer ins Innere des Landes geleitet werden muss.Dann werden
paar Wattwürmer ausgegraben und ohne die"können" wir nicht leben!Was nun? Strom oder Würmer und Käfer??Das ist ja verrückt, wie die Ökos&Grünen mit ihrem Lieblingsthema (Ökologie&Umwelt) eine regelrechte Volksverdummung treiben.Der Hammer ist, dass viele das glauben und ohne zu überlegen mitmachen, zu ihrem Nachteil!!!!
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MIBA schrieb: am 13. Januar 2012 um 09:55:00
(8) (2) schon gemerkt?
immer wenn Windräder einen Supergau haben erscheint das max. auf Seite 3.Wenn dann die ersten Menschen tatsächlich und nicht
nur beinahe erschlagen werden, wird es vielleicht anders. Tiere und Natur die bei diesen Industrieanlagen vernichtet werden interessieren eh keinen.
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Martin schrieb: am 11. Januar 2012 um 23:26:22
(11) (1) Ministerium
Die Fachleute im zuständigen Ministerium wurden von Trittin, durch selbsternannte Fachleute ersetzt.Wenn man vom BMU eine
Auskunft will, wird man mit Tabellen und Daten vollgemüllt, das dient mehr zum verschleiern, damit man vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sieht, man erhält aber keine klare Auskunft..z.B über d. CO2-Bilanz er einzelnen Bundesländer oder über die mittlere Auslastung der Windräder in MW im Jahre 2010.
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