01.11.2010, 09:41 Uhr | dapd
Der DIHK-Präsident forderte ein verpflichtendes letztes Kita-Jahr für alle Kinder (Foto: Archiv) (Quelle: t-online.de)
Am kommenden Mittwoch findet im Kanzleramt der Integrationsgipfel statt. Nun haben Spitzenvertreter der deutschen Wirtschaft die Migranten in Deutschland zu verstärkten Integrationsbemühungen aufgefordert. "Dies gilt insbesondere für die Bereitschaft zum Erlernen der deutschen Sprache sowie eigenes Engagement bei der Bildung", sagte Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "Die Welt".
DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann forderte ein verpflichtendes letztes Kita-Jahr für alle Kinder. "Für Kinder mit Migrationshintergrund ist der Kindergarten die erste und entscheidende Instanz für gelingende Integration", begründete er seine Forderung. Der Präsident der ASU-Familienunternehmer, Patrick Adenauer, sprach sich dafür aus, die Bildungs- und Arbeitsbereitschaft der Zuwanderer dort stärker einzufordern, "wo sie nicht vorhanden ist".
Die Wirtschaftsvertreter forderten die Bundesregierung auf, angesichts des Fachkräftemangels für eine schnellere Anerkennung ausländischer Bildungs- und Berufsabschlüsse zu sorgen. Driftmann sagte, angesichts des Mangels an Fachkräften sei es ökonomisch widersinnig, "dass wir das Potenzial jener Migranten nicht nutzen, die ihr Studium oder ihre Ausbildung im Ausland absolviert haben". Schon jetzt könnten 70 Prozent der Betriebe nicht alle offenen Stellen und 50 Prozent nicht alle Ausbildungsplätze besetzen. Auf dem vierten Integrationsgipfel am Mittwoch bei Kanzlerin Angela Merkel (CDU) will die Bundesregierung ihre Integrationspolitik überprüfen.
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Quelle: dapd
pro Deutsch schrieb:
am 1. November 2010 um 18:02:11
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Schadensersatz
im Fordern an den Staat und die Gesellschaft sind die Wirtschaftsbosse sehr schnell, aber wenn es um das Bezahlen geht, da
verdrücken Sie sich. Wie wäre es, wenn Sie die Integrationskosten und alle Folgekosten seit den Gastarbeiterwellen von 1965 bis zu den Zuwanderern von Heute bezahlen. Von Sozialhilfe,Hartz 4,Wohngeld, Sprachkurse, der zusätzlichen Palette von Sozialarbeitern, Polizisten, bis hin zu Kriminalitätsschäden ( Mafia,Menschen-, Drogenhandel, Diebstahl usw).die angerichtet wurden !!
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Franziskus schrieb:
am 1. November 2010 um 16:13:39
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Vorteil
Wenn Wirtschaft nach mehr Bildung im Kiga schreit, höre ich erst mal genau hin. Worum geht es denn der Wirtschaft wirklich, dass sie
sich plötzlich Gedanken um Kinder macht??? Um das Wohl des Kindes? Dass ich nicht lache!
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Simon schrieb:
am 1. November 2010 um 16:04:23
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@Mutti
Könnte es sein, dass die Erzieherinnen bei Ihren Kindern grundlegend andere, ganz elementare Bedürftigkeiten und notwendige
Förderbereiche festgestellt haben als Sie diese als Mutti für Ihre Kinder vorgesehen haben? Z. B. Emphatie, WErtschätzung der Person, Gemeinschaft, Sozialverhalten, Zugang zu Gefühl, Selbstwert....Denn diese Bereiche scheinen Ihren Ausführungen nach bei Ihnen nicht vorhanden zusein.
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