Startseite Jetzt online bestellen und 10% Rabatt sichern

Sie sind hier: Home > Wirtschaft >

Wirtschaft protestiert gegen neue Rundfunkgebühren

...

Wirtschaft protestiert gegen neue Rundfunkgebühren

21.10.2010, 15:54 Uhr

Die Regierungschefs der Länder beraten heute in Magdeburg über die neue Rundfunkgebühr. Möglicherweise schließen sie ihre Arbeit an einem neuen Staatsvertrag auf der Ministerpräsidentenkonferenz bereits ab und geben ihn dann zur Anhörung in den Landtagen frei. Die Gebühr soll 2013 von einer auf Fernseh- oder Radiogeräte bezogenen Abgabe in eine Abgabe pro Haushalt umgewandelt werden und nach dem bisherigen Stand die aktuellen 17,98 Euro im Monat nicht übersteigen. Für Unternehmen ist eine Staffelung geplant, die sich an der Zahl der Betriebsstätten und deren Mitarbeitern orientiert. Da Wirtschaft und Handwerk Mehrbelastungen fürchten, soll diese Regelung noch einmal überarbeitet werden.

Nach Informationen der "Leipziger Volkszeitung" haben sich die großen Spitzenverbände der Wirtschaft mit einem Protestschreiben an den Vorsitzenden der Rundfunkkommission der Länder, den rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck (SPD), gewandt. Darin bezeichneten sie den Reformvorschlag als "nicht akzeptabel", berichtet die Zeitung. Scharfe Kritik übten die Vertreter der Wirtschaft an der beabsichtigten Staffelung der Rundfunkgebühren nach Mitarbeiterzahl pro Betriebsstätten. Danach würden gleich große Unternehmen je nach Zahl der Filialen unterschiedliche Beiträge bezahlen. Diese "ungerechte Situation" stoße in der gesamten Wirtschaft auf großes Unverständnis, werde in dem Brief betont.

Zuletzt hatte das Land Thüringen gegen die Reform opponiert und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk mittel- und langfristig über eine Steuer zu finanzieren. Der Chef der rheinland-pfälzischen Staatskanzlei, Martin Stadelmaier, sagte, die Ministerpräsidenten hätten schon vor zwei Jahren ausführlich über diese Möglichkeit beraten, die Überlegungen aber als "zu kompliziert" verworfen.

Lotteriemonopol im Mittelpunkt der Gespräche

Am Freitag steht die Zukunft des staatlichen Lotteriemonopols im Mittelpunkt der Ministerpräsidentenkonferenz. Der Europäische Gerichtshof hatte das Monopol im September in seiner jetzigen Form gekippt. Die Länder müssen den Ende 2011 auslaufenden Glücksspielstaatsvertrag neu fassen. Sollten sie das Monopol für Zahlenlotto und Sportwetten beibehalten, müssten sie nach dem Urteil Werbung einschränken und mehr gegen Spielsucht tun. Eine andere Variante wäre, die Sportwetten oder im Extremfall auch das Zahlenlotto über Konzessionen privaten Anbietern zu öffnen. Entscheidungen sind auf der Konferenz noch nicht zu erwarten.


Quizze
Rätseln Sie sich schlau!
Rätseln Sie sich schlau! (Foto: Archiv)

Sind Sie ein echter Wirtschafts-Experte? Testen Sie Ihr Wissen!

 

Inhalt versenden Versenden
Leserbrief An die Redaktion
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus.
Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Diese Mail an
mailing-ifrarr
Artikel versenden
Empfänger
Absender
Name
Name
E-Mail
E-Mail
Nachricht
 

"Wirtschaft protestiert gegen neue Rundfunkgebühren" verlinken

Verlinken Sie uns, wenn Ihnen der Artikel "Wirtschaft protestiert gegen neue Rundfunkgebühren" gefallen hat.

 
schließen

Kommentare (4)

zum Forum

Thema: "Wirtschaft protestiert gegen neue Rundfunkgebühren"

Dieter schrieb: am 21. Oktober 2010 um 12:10:03
(0) (0) GEZ
Ist wieder typisch! Selbst die Wirtschaftsverbände vertreten alles andere als die Wirtschaft (vor allen Kleinunternehmer). Ich sehe
nicht ein, warum ich privat eine Gebühr zahlen muss, dann 2 Stockwerke in mein Büro gehe und dann noch einmal eine Gebühr über meine Firma abdrücken muss. Das ist nicht nur einfache Abzocke sondern doppelter Betrug. Bravo deutsche Politiker! Aber Hauptsache eure Vorteile gesichert (siehe Becks 60 Geburtstag: Finanzierung 50% ZDF / 50% Steuerzahler)
mehr Kommentar melden

456 schrieb: am 21. Oktober 2010 um 11:23:08
(0) (0) GEZ
Es wird jetzt endlich mal Zeit, daß sich die EU mit dieser Situation befasst. Da gibt es intern keine Ruhe. Monopolmacht!

Kommentar melden

Radiohörer schrieb: am 21. Oktober 2010 um 10:41:22
(0) (0) TV-und Rundfunkgebühren
Typisch Deutschland: wenn nachweislich weder Radio-noch TV-Geräte im Haushalt sind, dennoch die Gebühren dafür
zahlen. Ich bezeichne sowas als ungesetzliche Willkür! Im übrigen angesichts der auch in öffentlich-rechtlichen Sendern zu hörende und zu sehende oftmals schlechte Programmqualität die Frage: Wofür eigentlich zahlen? Bei normalen Einkäufen kann man im Vergleich zur kommenden pauschalen Haushaltsabgabe schlechte Produkte links liegen lassen.
mehr Kommentar melden

alle Kommentare
Seite:

Kommentar schreiben

Name
Betreff
Kommentar: (Maximal 500 Zeichen)

Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Haken

Vielen Dank. Ihr Kommentar wurde versendet!

Kommentar schreiben



Zu diesem Artikel/Thema können keine weiteren Kommentare mehr abgegeben werden.

Kommentar melden

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

 

Haken

Vielen Dank! Ihr Hinweis wurde von der Redaktion entgegengenommen.
mailing-ifrarr

Shopping

Einkaufswelt
Riesiger Fernsehgenuss
Knüller knallhart bei euronics.de

Tolle Bildqualität & kleiner Preis: 94 cm Grundig-LCD-TV (EEK: C) jetzt nur 555,- €. bei euronics.de

Einkaufswelt
14,95 €-Gutschein sichern
Gutschein-Aktion bei KLiNGEL.de

Damenmode in den schönsten Sommerfarben - online bestellen und sparen. bei KLiNGEL.de

Einkaufswelt
Premium-Freizeitmode
BRAX - Premium-Mode vom Passformspezialisten

Attraktive und sportive Mode für Sie und Ihn: kompromisslose Qualität, die überzeugt. zum Special

Einkaufswelt
Hier sparen Sie bis zu 90%
Bildschöne Mai-Schnäppchen zum kleinen Preis - bei Hugendubel.de

Bildschöne Mai-Schnäppchen: Bücher, Tablet-PC, eBook-Reader und mehr. bei Hugendubel.de


Downloads & Shops

Minus 29%: CutOut PRO
CutOut PRO (Quelle: Softwareload)

Der Meister für feinste Freistellungen und präzise Montagen. mehr

Historische Traktoren
Agrar Simulator: Historische Landmaschinen (Quelle: Koch Media)

Landmaschinen der 50er bis 70er Jahre fahren. Spiel jetzt kaufen

Badeurlaub in Kroatien ab 572,- €/P.
Last Minute bei t-online.de Reisen (Quelle: t-online.de)

1 Woche im 4-Sterne- Hotel mit AI und Flug.


Aus anderen Bereichen

Schauspielerin schockt mit Armen des Grauens
Meg Ryan und die Arme des Grauens (Quelle: Splash)

Wer übertreibt hier mit Fitnesswahn? mehr

Rentner verunglücken mit Bummelzug
Der Bummelzug wollte einer Kuhherde ausweichen und verunglückte (Quelle: dapd)

Fahrer wollte Kuhherde ausweichen. mehr


Anzeigen

Anzeige

Zur breiten Ansicht
© Deutsche Telekom AG 2012

Anzeige