21.07.2011, 10:16 Uhr | dpa-AFX, mash
Der Sachverständigenrat mahnt die Regierung zum Handeln (Foto: imago)
Dringlicher Appell der fünf Wirtschaftsweisen an die Bundesregierung: Der Sachverständigenrat warnte eindringlich vor dem Ende der Eurozone und forderte von der Regierung einen "Plan B", um die finanzielle Stabilität Griechenlands wiederherzustellen. Das "Prinzip Hoffnung", nach dem die Krisenländer Griechenland, Irland und Portugal in absehbarer Zeit die von der Gemeinschaft erhaltenen Finanzhilfen zurückzahlen, könnte sich nicht erfüllen, schrieben die Experten in einem gemeinsamen Artikel in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" ("FAZ").
Schlägt die aktuell verfolgte Politik fehl, befürchten die fünf Weisen das unkontrollierte Auseinanderbrechen der Währungsunion oder einen so genannten Bail-Out, die Übernahme der Schulden durch Dritte. Folge einer uneingeschränkten gemeinsamen Haftung im Euro-Raum wären immer größere staatliche Stützungsprogramme durch die Gemeinschaft und eine überproportionale Belastung der finanziell gesunden Länder, vor allem Deutschlands, warnen die Ökonomen.
Sie fordern zur Rückgewinnung der finanziellen Stabilität Griechenlands einen Teilschuldenerlass. "Anzustreben ist ein Schuldenschnitt auf die ausstehenden Anleihen um etwa 50 Prozent. Dadurch würde der Schuldenstand von 160 Prozent auf etwa 106 Prozent sinken."
Das Edelmetall hat sein hohes Niveau gut behauptet, zeitweise sogar einen erneuten Rekordwert erreicht. zum Video
Um die Stabilität des Umschuldungsprozesses zu gewährleisten, sollte der Schuldenschnitt mit einem Tauschangebot kombiniert werden: Banken könnten griechische Anleihen in solche des Euro-Rettungsfonds EFSF tauschen, erläuterten die Wirtschaftsweisen.
Unterzeichnet wurde die Mitteilung von allen fünf Mitgliedern des Sachverständigenrats. Diese sind derzeit: Wolfgang Franz, Peter Bofinger, Lars P. Feld, Christoph M. Schmidt und Beatrice Weder di Mauro.
Es ist das erste Mal, dass sich alle Mitglieder des Sachverständigenrats gemeinsam zur Euro-Krise äußern.
Ihr Vorschlag bringt Spannung in die Regierungskoalition. FDP-Chef Philipp Rösler wandte sich strikt gegen den Kauf griechischer Staatsanleihen durch den Rettungsschirm EFSF. "Auch wenn eine Feuerwehraktion notwendig sein sollte: Zentrale Positionen müssen gewahrt bleiben, so, wie sie der Deutsche Bundestag festgelegt hat", sagte Rösler der "FAZ". "Der Rettungsfonds EFSF darf nicht zum Gläubiger griechischer Anleihen werden."
Quelle: t-online.de , dpa-AFX
cctop schrieb:
am 20. Juli 2011 um 18:33:13
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Eurozone
Das Geldsysthem mit Zins und Zinseszinz kolabiert,das ist vorhersehbar .
Machen Sie sich sachkundig,es wird kolabieren 100%tig da
führt kein Weg daran vorbei. Wie entsteht den Geld.??? Googeln ist angesagt
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cctop schrieb:
am 20. Juli 2011 um 18:26:26
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Wirtschaftsweisen
Nee ,Nee
zu kurz gedacht,dekmal an Zensus,wir Detsche haben viel Eigentum,da wird ein Lasten ausgleich gemacht,
Etwa eine
Zwanghypothek auf Eigentum,und alle Schulden des Staates lösen sich in Luft auf.Aber wir müssen die Hypothek bezahlen die dann auf unser Häusle liegt. Immobilien Wert der Eigenheimbesitzer >3,5 Billionen.
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Günti schrieb:
am 20. Juli 2011 um 18:22:51
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Wirtschaftsweise
Im antiken Griechenland wurden die Weisen in die Regierung gewählt.
Was passiert heute bei uns? Sogenannte Quotenfrauen
fahren unser Land
gegen die Wand.
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