04.08.2010, 16:18 Uhr | cs
Agentur für Arbeit: Zahl der Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger höchst unterschiedlich (Quelle: Bundesagentur für Arbeit)
Eine aktuelle Karte der Bundesagentur für Arbeit offenbart, welche Ämter in Deutschland besonders häufig Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger aussprechen. Viele Strafen verhängen demnach die Arbeitsagenturen im Süden. Laut "Bild" hagelt es die meisten Strafen in Kelkheim: Dort werden 6,2 Prozent aller erwerbsfähigen Hartz-IV-Empfänger sanktioniert. Dagegen verhängen die Bundesagenturen im Osten weitaus seltener Strafen - doch dafür gibt es eine einfache Antwort. In unserer Tabelle zeigen wir Ihnen, wo Hartz-IV-Empfänger statistisch gesehen besonders oft bestraft werden - klicken Sie sich rein!
Auf Anfrage von t-online.de erläutert die Bundesagentur für Arbeit die Hintergründe für die Unterschiede zwischen Ost und West. Denn mitnichten sind die Arbeitsvermittler in Bayern oder Baden-Württemberg strenger oder fieser als die Kollegen im Osten. Pressesprecher Kurt Eikemeier sagte im Gespräch mit t-online.de: "Die Unterschiede resultieren daraus, das dort besonders viele Sanktionen ausgesprochen werden, wo es auch entsprechend viele Angebote gibt."
Da in vielen Ostgemeinden die Arbeitsagenturen den Hartz-IV-Empfängern aufgrund der dortigen Lage am Arbeitsmarkt weniger Angebote aussprechen können, gibt es dort entsprechend auch weniger Sanktionen. Denn wo weniger Stellen für Arbeitslose angeboten werden, gibt es auch weniger Arbeitsverweigerer - ein Hauptgrund für die Verhängung von Sanktionen. Weitere Gründe sind das verspätete Melden bei der Agentur für Arbeit oder eine Pflichtverletzung.
Insgesamt geht die Zahl der Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger aber leicht zurück. So wurde im vergangenen Jahr bei 126.946 Langzeitarbeitslosen die Leistungen komplett gestrichen, was aus einer veröffentlichten Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion vom Juni 2010 hervorging. Die Gesamtzahl der Langzeitarbeitslosen lag bei rund 4,9 Millionen. Dagegen waren 2008 noch 131.443 Menschen von der kompletten Streichung ihrer Bezüge betroffen, bei einer Gesamtzahl von knapp 4,8 Millionen.
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Quelle: t-online.de
Sandra Ehliger schrieb:
am 4. August 2010 um 19:54:29
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...
es sind einfach schon zu viele.aber das system fährt vor die wand und alles ordnet sich neu.
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Uwe schrieb:
am 4. August 2010 um 19:50:07
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Hartz IV
17 Monate Mit dem Kreuz krank geschrieben, küntsliches Opium gegen Schmerzen nehmen, Medizinischer Dienst sagt Sie sind
gesund,dann Hartz IV Und nun, 52 Jahre, seit dem 15. Lebensjahr immer gearbeitet und nun,ich lach mich kaputt.
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Hermes schrieb:
am 4. August 2010 um 19:45:07
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Noch !
Noch hat das Handwerk ein Heer von gut abkassierenden Pensionären und tw.Rentnern.Wenn die ausgestorben sind und die Erben alles
verpulvert haben,weil die selbst auf dem Zahnfleisch laufen,dann ist dunkeltuten bei uns.Dann steht die verarbeitende Branche auf Halden von Autos und baufällige Immobilien kann keiner mehr renovieren.Und die Gemeinden sind auch insolvent.Und by,by Gemanica.
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