
07.09.2011, 16:01 Uhr | Spiegel Online
Guter Service muss nicht teuer sein: Laut einer Studie des unabhängigen Verbraucherportals Verivox gibt es Anbieter, die Gas günstig verkaufen - und ihren Kunden gleichzeitig vernünftige Beratung und transparente Verträge bieten. Eine Übersicht, bei wem es das beste Preis-Leistungs-Verhältnis gibt.
Wer billig einkauft, muss oft auf guten Service verzichten, egal, ob er einen günstigen Handy-Vertrag abschließt, einen Computer kauft oder den Stromanbieter wechselt. Auch auf dem Gasmarkt gilt diese Regel leider noch viel zu oft. Doch es gibt Ausnahmen. Das ergibt eine bislang unveröffentlichte Studie des unabhängigen Verbraucherportals Verivox.
Insgesamt 125 der wichtigsten Gasanbieter Deutschlands hat Verivox getestet - und für "Spiegel Online" zusätzlich herausgefunden, inwieweit man für einen besseren Service einen Aufpreis zahlen muss. Dazu wurden verschiedene Tarife in derselben Stadt miteinander verglichen: der Grundversorger und der jeweils günstigste Versorger in der Region.
Der Vergleich zeigt, dass Verbraucher oft in einen Tarif wechseln können, der günstiger ist als der des Grundversorgers und gleichzeitig einen besseren Service bietet: So hat ein Tarif der E.ON Edis Vertrieb GmbH sogar die Service-Bewertung "gut" - obwohl er rund 400 Euro günstiger ist als ein anderer Tarif in derselben Stadt, der nur mit "befriedigend" bewertet ist.
Den Service der einzelnen Anbieter bewertet Verivox anhand zahlreicher Kriterien - unter anderem untersuchte das Verbraucherportal die Transparenz der Vertragsurkunden und der Allgemeinen Geschäftsbedingungen und testete mit Anrufen und E-Mails die Qualität der Kundenberatung.
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Verivox hat die Service-Studie bereits zum dritten Mal erstellt. Im Vergleich zur vorigen Erhebung hat sich die Service-Qualität leicht verbessert. So erhielten 2009 noch 57 Prozent der Anbieter die Note "sehr gut" oder "gut". Dieses Mal sind es 62 Prozent.
Verivox-Sprecherin Dagmar Ginzel deutet das als Trend: "Zwar wird der Wettbewerb auf dem Gasmarkt noch immer in erster Linie über den Preis ausgetragen", sagt sie. "Doch die Versorger haben erkannt, dass auch Service und Vertragsgestaltung attraktiv gestaltet werden müssen."
Der Wettbewerb auf dem Gasmarkt für private Verbraucher nimmt stetig zu. Die Zahl der durchschnittlich verfügbaren Gasversorger pro Postleitzahlengebiet ist im August 2011 auf 53 gestiegen. Seit der Öffnung des Gasmarktes im Jahr 2007 hat sie sich jedes Jahr nahezu verdoppelt.
Beim Service mögen sich die Firmen allmählich bessern. Doch auch bei den Preisen langen sie weiter kräftig zu. Mehr als hundert Versorger haben angekündigt, zum Herbst die Tarife zu verteuern - pünktlich zum Beginn der Heizsaison. Ob auch Sie bald mehr zahlen müssen, entnehmen Sie der Übersicht.
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Quelle: Spiegel Online
beobachter schrieb:
am 7. September 2011 um 15:41:05
(8)
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günstig hat sich bald erledigt
Wenn die Grünen erst am Ruder sind wird es keine günstige Energie mehr geben, dann gibt es überhaupt nichts günstiges mehr!
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Sperling schrieb:
am 7. September 2011 um 15:06:58
(12)
(1)
Günstiges Gas?
Wenn man in Deutschland lebt, weiß man ganz genau, dass es gerade günstige Energie in diesem Land nicht gibt. Das wird
durch unsere Steuergelder anderen Ländern ermöglicht.
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user schrieb:
am 7. September 2011 um 14:22:54
(5)
(5)
endlich ist die Studie da
Endlich ist sie da, die tägliche Studie. Wenn die grünen wieder was zu melden haben wird sie hinfällig sein!
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Die 58-jährige Gina Rinehart ist Bergbau-Unternehmerin. zum Video