23.02.2010, 14:28 Uhr | dpa
Die weltweite Krise in der Autoindustrie hat auch den Herstellern von Wohnmobilen in den vergangenen Jahren zugesetzt. Jetzt musste der bekannte deutsche Wohnmobilbauer Westfalia Insolvenz anmelden. Grund für den Schritt sei die 2009 dramatisch verschlechterte Marktentwicklung, teilte das Unternehmen im ostwestfälischen Rheda-Wiedenbrück mit.
Auch in diesem Jahr zeichnet sich laut Geschäftsführer Sven Dübbers keine grundsätzliche Besserung der Lage ab. Besonders im ersten Halbjahr seien die Auftragseingänge auf Monatsbasis betrachtet um bis zu 70 Prozent eingebrochen. "Wir müssen deshalb davon ausgehen, dass der Einbruch bei unseren Reisemobilen im vergangenen Jahr von per Saldo rund 40 Prozent länger anhält", so Dübbers.
Der jüngste Aufschwung kurz nach den Sommerferien 2009 bedeutete für das Unternehmen keine nachhaltige Lösung seiner wirtschaftlichen Probleme. Westfalia strebt nun einen Neuanfang an. Im Insolvenzverfahren solle ein Insolvenzplan vorbereitet werden, der die Fahrzeugproduktion langfristig sicherstellen kann.
Dabei strebt das Unternehmen eine Insolvenz in Eigenregie an. Derzeit hat das Traditionsunternehmen rund 170 Mitarbeiter. Der Umsatz lag 2008 bei rund 40 Millionen Euro. Das Unternehmen gehört zur Münchner Industrieholding Aurelius AG.
Quelle: dpa , t-online.de
Lisa Gnädig schrieb:
am 28. Januar 2010 um 11:54:45
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Erst der Anfang ...
Die Produkte sind gut, aber die Menschen leben nahe der Armutsgrenze, was die Real-Löhne in Deutschland deutlich zeigen
u. kaum einer kann sich ein deartiges Vergnügen noch leisten.
Aber das ist erst der Anfang, da hier von der Regierung nichts unternommen wird, die Wirtschaft zu stabilisieren! Es wird nur immer mehr vom Bürger gefordert, wie z. B. die 8 Euro für die Krankenkassen.
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Deppendorfer schrieb:
am 28. Januar 2010 um 11:10:56
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Irrwege
Wenn schon die Grundaustattung eines solchen Mini-Wohnmobils soviel kostet wie eine Immobilie, dann ist die ursprüngliche Idee des
preiswerten Urlaubs komplett ad absurdum geführt. Solche Spielzeuge kann sich also nur noch eine kleine Minderheit leisten, und ein Neubeginn nach der Insolvenz wird daran auch nix ändern !
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Holgi schrieb:
am 28. Januar 2010 um 08:15:53
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Preise
Der Kommentar von Claudia bringt es auf den Punkt. Wenn ein normaler VW-Bus mit einer Camping-Ausstattung inzwischen weit mehr als
35.000 Euro kostet, dann sind das gefühlte 70.000 DM. Wer bitteschön soll das bezahlen, bzw. wie oft kann ich dafür (Luxus)-Urlaub machen.
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