16.02.2012, 16:40 Uhr | AFP, t-online.de
Der deutsche Arbeitsmarkt hat im vierten Quartal 2011 eine neue Höchstmarke verzeichnet. Die Zahl der Erwerbstätigen stieg auf ein Rekordhoch von 41,6 Millionen und damit auf den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Gleichzeitig gab es mehr als eine Million offene Stellen.
Im Vergleich zum dritten Quartal 2011 nahm die Zahl der Deutschen mit einem Arbeitsplatz laut Statistik um rund 300.000 zu, was einem ein Plus von 0,7 Prozent entspricht. Auch saisonbereinigt war der Zuwachs der Erwerbstätigen gegenüber dem Vorquartal demnach mit 129.000 Personen mehr als doppelt so hoch wie der durchschnittliche vierteljährliche Zuwachs in den vergangenen drei Jahren.
Gegenüber dem vierten Quartal 2010 stieg die Zahl die Zahl der Erwerbstätigen sogar um 560.000 (1,4 Prozent). Fast zwei Drittel dieser neuen Jobs entfielen auf den Dienstleistungssektor. Den größten Personalzuwachs verzeichneten Unternehmensdienstleister: Sie vermittelten 204.000 Menschen unterschiedlichster Qualifikation in den ersten Arbeitsmarkt, das war ein Plus von 3,9 Prozent.
In den Branchen Handel, Verkehr und Gastgewerbe wurden 146.000 zusätzliche Erwerbstätige gezählt, ein Plus von 1,5 Prozent. Einen leichten Rückgang der Erwerbstätigkeit verzeichneten hingegen Finanz-, Versicherungs- und sonstige Dienstleister.
Die gute Lage in der Bauwirtschaft führte im vierten Quartal 2011 zu einer Zunahme der Beschäftigten um 42.000 im Vergleich zum vierten Quartal 2010 (plus 1,7 Prozent). Im produzierenden Gewerbe wurden sogar 162.000 neue Erwerbstätige gezählt, eine Zunahme um 2,1 Prozent.
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Die Zahl der Arbeitnehmer überstieg zum Jahresende 2011 zudem erstmals die 37-Millionen-Marke. Sie erhöhte sich im Vergleich zum vierten Quartal 2010 um 498.000 Erwerbstätige auf 37,02 Millionen. Die Zahl der Selbstständigen einschließlich mithelfender Familienangehöriger wuchs im selben Zeitraum um 1,4 Prozent auf 4,56 Millionen. 2011 war die Zahl der Erwerbstätigen insgesamt zum ersten Mal auf über 41 Millionen gestiegen.
Gleichzeitig gab es auf dem ersten Arbeitsmarkt im vierten Quartal 2011 genau 1,13 Millionen offene Stellen. Dies seien 134.000 mehr als vor einem Jahr und sogar 211.000 mehr als im dritten Quartal 2011, teilte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) auf Grundlage einer Arbeitgeberbefragung mit. Demnach wurden 961.000 der offenen Stellen in Westdeutschland angeboten, in Ostdeutschland suchten die Betriebe 169.000 neue Mitarbeiter. Drei Viertel der Stellen, insgesamt 852.000, waren sofort zu besetzen.
Rein rechnerisch kamen im vierten Quartal auf eine offene Stelle 3,2 Arbeitslose, wie IAB-Forscher Alexander Kubis mitteilte. "Dieses Verhältnis stellt den besten Wert seit der Wiedervereinigung dar." Befürchtungen hinsichtlich der zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung schienen sich somit am Arbeitsmarkt bislang nicht zu bewahrheiten, betonte er.
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Quelle: AFP
unredlich schrieb:
am 16. Februar 2012 um 20:13:56
(22)
(1)
Zahl der Erwerbst....
Die Darstellung des st. Bundesamtes vergisst zu erwähnen, dass die Brutto-
Lohnsumme insgesamt seit 2005 um insgesamt
mehr als 5 % gesunken ist.
Die Steigerung der sogenannten Arbeitsverhältnisse (Zeitarbeit, Leiharbeit,
Mischung aus Zeit-undLeiharbeit) wird erreicht, indem durch gezielte
Flexibilisierungsmaßnahmen die anfallende Arbeit auf mehr Personen
verteilt wird. Ergebnis ist bekannt. Das Ziel ist es, den Arbeitnehmer quasi-
just in time- zu beschäftigen.Alles mit dem Wissen der Gewerksch.
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Moralist schrieb:
am 16. Februar 2012 um 20:01:59
(14)
(1)
"Arbeit macht frei !"
Im Wirtschaftsteil der SZ stand einmal ein gesellschaftskritischer Artikel mit der Überschrift : " Der
Mensch ist Mittel.......Punkt !" ....unter Sicht des Betriebs-wirtschaflers gelten Lohn-und Gehaltsempfänger als "Humankapital", das sich bei der Kostenkalkulation dem Postulat nach "optimalen Betriebsgewinn" unterzuordnen hat.! .... Das ist nun mal die Realität im Kapitalismus !...und zwar weltweit !....
In logischer Perversion gilt demnach auch obiger Satz: "Arbei
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JOHANNES schrieb:
am 16. Februar 2012 um 19:35:54
(28)
(1)
UND REALLÖHNE AUF DEM TIEFSTAND , SOLL DA FREUDE AUFKOMMEN ? !
und Fr. v d. Leyen wird es wieder so drehen, als wenn es uns noch nie so gut
gehen würde wie jetzt, nur leider äussert sie sich fast nie zu Hungerlöhne, oder befristete Kettenverträge, alles Bestens !!! HELAUUUUU !!!!!!
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