21.02.2012, 14:20 Uhr | dapd, t-online.de - cd
Immer weniger Menschen arbeiten beim Staat, insgesamt ist die Zahl der Beschäftigten in den letzten zwei Jahrzehnten um etwa ein Drittel gesunken.
Eine Studie, durchgeführt vom Berliner Finanzwissenschaftler Dr. Dieter Vesper im Auftrag des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung, kommt demnach zu dem Ergebnis, dass die Zahl der Staatsbediensteten um insgesamt 1,6 Millionen zurück gegangen ist.
Als Gründe nannte Vesper die zunehmende Privatisierung öffentlicher Unternehmen wie der Post oder Stellenabbau. Dieser wurde begünstigt durch die Tatsache, dass der Staat immer weniger Geld für sein Personal ausgibt. Auch die Lohnentwicklung ist hinter der Gesamtwirtschaft geblieben und fördert so den Trend, sich nicht mehr beim Staat zu bewerben.

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Wenn man die Studie um die Privatisierung bereinigt, kommt man noch auf einen Rückgang von ungefähr 18 Prozent, schreibt der Autor. Mit dem Rückgang von mehr als 30 Prozent liegt der Anteil der Personen, die beim Staat arbeiten, bei nur noch 6,6 Prozent. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland damit unter dem Durchschnitt.
Aufgrund der Einsparungen sieht Vesper Handlungsbedarf. Damit der Staat seine Aufgaben noch erfüllen kann, benötige er 100.000 zusätzliche Beschäftigte. Mehr als 50 Prozent darauf entfallen auf den Bildungssektor, knapp ein Viertel auf den Polizeidienst und der Rest auf die Kinderbetreuung und die Finanzverwaltung. Dies alles würde aber zusätzliche Kosten von rund 5,5 Milliarden Euro jährlich verursachen.
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Quelle: t-online.de , dapd
Biamter schrieb:
am 9. März 2012 um 15:20:11
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@Harry-B.
Als Beamter bin ich froh, dass es so viele Angestellte im öffentl. Dienst gibt. Denn die führen den Arbeitskampf! Wir hätten
sonst, so war es früher, nix!!!
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Gele schrieb:
am 22. Februar 2012 um 16:11:50
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Staatsbedienstete
wir deutsche brauchen keine beamten das können die privaten angestellten auch in der marktwirtschaft.und die zahlen in die
arbeitlosenkasse und rente mit ein ist doch gerecht.
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rosa schrieb:
am 22. Februar 2012 um 15:37:16
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negative auswirkung von lobbyisten
ÖPP und PPP sind die schlagworte, mit denen seit ca 25 jahren berater den politikern glaubhaft machen
wollen, dass man dabei geld spart. in der realität fließen die gelder der "privatisierung" in die töpfe der lobbyisten. die folgen sind mittlerweile erkennbar, allerdings offensichtlich nicht für die politiker, denn diese lassen sich weiter falsch beraten!!! staatsschulden trotz hoher steuer-/gebühreneinnahmen etc.!!! das ganze findet global statt und ist nichtmehr beherrschbar!
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