16.12.2008, 20:50 Uhr | t-online.de
Seit dem Beginn der Finanzmarktkrise im Sommer 2007 haben die US-Notenbank und die Europäische Zentralbank zunächst eine unterschiedliche Geldpolitik verfolgt. Während die Federal Reserve (Fed) den Leitzins rasch senkte, zogen die europäischen Währungshüter die geldpolitischen Zügel wegen wachsender Inflationsgefahren zunächst noch an. Im folgenden eine Übersicht über die Entscheidungen.
Europäische Zentralbank
06. Juni 2007: Erhöhung um 0,25 Prozentpunkte auf 4,0 Prozent.
03. Juli 2008: Erhöhung um 0,25 Prozentpunkte auf 4,25 Prozent
08. Oktober 2008: Konzertierte Zinssenkung wichtiger Notenbanken.
EZB senkt um 0,5 Prozentpunkte auf 3,75 Prozent.
06. November 2008: Senkung um 0,5 Prozentpunkte auf 3,25 Prozent.
04. Dezember 2008: Senkung um 0,75 Prozentpunkte auf 2,50 Prozent.
US-Notenbank
29. Juni 2007: Erhöhung um 0,25 Prozentpunkte auf 5,25 Prozent.
18. September 2007: Senkung um 0,5 Prozentpunkte auf 4,75 Prozent.
31. Oktober 2007: Senkung um 0,25 Prozentpunkte auf 4,50 Prozent.
11. Dezember 2007: Senkung um 0,25 Prozentpunkte auf 4,25 Prozent.
22. Januar 2008: Senkung um 0,75 Prozentpunkte auf 3,5 Prozent.
30. Januar 2008: Senkung um 0,5 Prozentpunkte auf 3 Prozent.
18. März 2008: Senkung um 0,75 Prozentpunkte auf 2,25 Prozent.
30. April 2008: Senkung um 0,25 Prozentpunkte auf 2,0 Prozent.
08. Oktober 2008: Konzertierte Zinssenkung wichtiger Notenbanken. Die Fed verringert um 0,5 Prozentpunkte auf 1,5 Prozent. 29. Oktober 2008: Senkung um 0,5 Prozentpunkte auf 1 Prozent.
16. Dezember 2008: Die Fed senkt die Zinsen auf ein nie da gewesenes Niveau von 0 bis 0,25 Prozent.
Quelle: t-online.de , dpa
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